Aktualisiert 01.08.2006 09:35

Omas killten Obdachlose

Zwei Frauen im Alter von 73 und 75 Jahren sind in Kalifornien des Mordes an zwei Obdachlosen beschuldigt worden. Sie hatten sich mit den Männern angefreundet und mit deren Zustimmung Lebensversicherungen auf sie ausgestellt.

Kurze Zeit später wurden die Opfer tödlich überfahren, und die Frauen kassierten die Versicherungssumme. Ihnen droht im Falle einer Verurteilung die Todesstrafe.

Die Beschuldigten gerieten ursprünglich wegen Verstössen gegen das Postgeheimnis ins Visier der Ermittler. Diese waren bereits von den Versicherungsgesellschaften alarmiert worden, denen die Todesumstände der Opfer im Alter von 73 und 51 Jahren verdächtig vorkamen. Die Frauen, die die Männer fast zwei Jahre lang ausgehalten hatten, gaben sich bei Beanspruchung der Versicherungssumme als nächste Angehörige der Getöteten aus. Sie sollen nun wegen zweifachen Mordes und der zweifachen Verschwörung zum Mord mit dem Ziel finanzieller Bereicherung angeklagt werden. (dapd)

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