vor 55min

3 mit Sex

«OMG! Ich bin ein sexueller Nachtwandler»

Es hätte ein ganz normaler One-Night-Stand werden können. Aber dann passiert Bruce etwas, das ihn ziemlich an sich zweifeln lässt.

von
Bruce
1 / 4
Bruce nahm Stefanie mit nach Hause. Doch statt heissem Sex zum Einschlafen, herrschte in seiner Hose flaute.

Bruce nahm Stefanie mit nach Hause. Doch statt heissem Sex zum Einschlafen, herrschte in seiner Hose flaute.

Anna Deér
Lars
Lars

Er ist ein schwuler Designer aus dem Aargau. WG-Mami und wilder Single, der gut mit Hammer und Nägeln kann. Insgeheim hat Lars aber genug davon, in und ausserhalb des Betts immer den aktiven Part zu übernehmen.

Anna Deér
Ella
Ella

Sie ist single mit wechselnden Liebschaften. Verliebt sich wahllos. Sucht Mr. Right und vertreibt sich die Zeit mit amourösen Fettnäpfchen und seltsamen Begegnungen zwischen feuchten Laken.

Anna Deér

Darum gehts

  • Bruce nahm nach einem heissen Date die hübsche dunkelblonde Stefanie mit nach Hause.
  • Nach viel Bier und Gelächter machten die beiden heftig rum.
  • Doch ziemlich schnell war klar: Bruce stand nur auf halbmast.
  • Die beiden schliefen sexlos schnell ein. Doch bald hatte Bruce einen versauten Traum. Das kuriose: Als er erwachte, lag er auf Stefanie und hatte (einvernehmlichen) Sex mit ihr.
  • Doch das peinliche Gefühl blieb: «Ich bin kein Nachtwandler», so Bruce. Und er schwor sich einmal mehr: Keinen Alkohol mehr.

Sommer, Sonne, Sex. Bei schönem Wetter überschiessen meine Hormone und ich hechle jedem kurzen Rock und jedem Bikini in der Badi nach. Und darum ist der Sommer auch meine optimale Dating-Zeit. Stefanie hatte ich in einer Bar kennengelernt. Schnell tauschten wir Nummern aus und trafen uns am nächsten Tag zu einem Date. Sie war dunkelblond, trug ein weit ausgeschnittenes Sommerkleid und lachte viel und laut. Dass wir im Bett landen würden, schien für uns beide ziemlich schnell festzustehen. Überschwänglich tranken wir ein Bier nach dem anderen, machten rum, tranken weiter und kicherten über zunehmend dümmere Witze.

Nach Mitternacht machten wir uns torkelnd auf den Weg in die WG. Schon im Treppenhaus packte mich die dunkle Vorahnung dessen, was sich fünf Minuten später als bittere Wahrheit herausstellen sollte: Mein Penis segelte trotz prächtiger Aussicht nur auf Halbmast. «Iss doch was, bevor du fünf Bier reinschüttest!», verfluchte ich mich innerlich und versuchte mir nichts anmerken zu lassen.

Nachdem ich sie fünf Minuten geleckt hatte, wollte sie einen Rollenwechsel und da liess sich das Problem nicht mehr leugnen. «Das macht doch nichts!», log sie tapfer. Ich übernahm pflichtbewusst wieder das Zepter und nach weiteren zähen Minuten Oralsex wechselte ich erschöpft auf die Finger. Nach einiger Zeit kam sie laut seufzend – oder sie tat zumindest so. «Vielleicht klappt es ja morgen besser», sagte ich in der Hoffnung, dass sie noch blieb. Diese Eroberung wollte ich unbedingt noch richtig auskosten.

«Als ich erwachte, steckte ich in ihr drin»

Wir schliefen rasch ein. Beziehungsweise: Ich schlief rasch ein. Und ich träumte einen wilden Sex-Traum. Eine blonde Frau lag neben mir auf einem Badetuch an einem tropischen Strand und spielte mit ihren Reizen. Die Sonne schien uns ins Gesicht. Ich begann sie zu streicheln, zog ein Kondom über und drang in sie ein. «Lass uns im Meer baden gehen!», stöhnte ich. «Was?», fragte eine irritierte Stefanie. Ich wachte abrupt auf. Ich lag auf ihr in meinem Bett. Und wir hatten Sex. Einvernehmlichen Sex. «Was hast du gesagt?», wiederholte sie ihre Frage. Ich brach ihn hysterisches Gelächter aus. Sie lachte mit. Nachdem ich es geschafft hatte zu erklären, was in meinem Kopf gerade passiert war, lachte sie noch lauter als ich.

Es dauerte eine Weile bis wir wieder eingeschlafen waren. Am nächsten Morgen hatten wir dann nochmals Sex. Wachen, und trotz Kater ziemlich guten Sex. Danach packte Stefanie ihre Siebensachen und ich habe sie nie mehr gesehen. Trotz ihrer humorvollen Reaktion in der Nacht schämte ich mich. «Ich bin kein Nachtwandler», dachte ich. «Ich bin ein Nachtficker.» Es fühlt sich ganz und gar nicht geil an, so die Kontrolle zu verlieren. Kein Alkohol mehr, schwor ich mir einmal mehr.

Sex-WG

3 mit Sex

Ella, Lars und Bruce heissen in Wirklichkeit gar nicht so, und auch einige Angaben sind geändert. Wahr ist aber, dass sie leidenschaftlich gern durch die Keller und Clubs der besten Stadt dieses Landes tanzen. Die drei Singles lieben Techno, Rührei und die stabilen Betten ihrer WG. Und sie wissen: Falls sie sich je zu dritt darin vergnügen, ist das das Ende von allem – oder der Beginn von etwas noch Grösserem. 20 Minuten erzählen sie exklusiv von ihren Abenteuern.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.