Psychisch gestört: Omi erschiesst drei Angehörige und sich
Aktualisiert

Psychisch gestörtOmi erschiesst drei Angehörige und sich

Eine Grossmutter hat in den USA drei Angehörige und dann sich selbst erschossen. Die Hintergründe des Familiendramas sind verschwommen.

(Screenshot «Seattle Times».)

(Screenshot «Seattle Times».)

Die etwa 60 Jahre alte Frau habe am Donnerstagabend (Ortszeit) in ihrem Haus in Seattle zunächst ihren Schwiegersohn und dann zwei 14 und 17 Jahre alte Enkelinnen getötet, berichtete die «Seattle Times».

Ihrer flüchtenden Tochter habe sie in den Rücken geschossen. Die Frau habe schwer verletzt überlebt. Als Polizisten vor dem Haus eintrafen, erschoss sich die Frau dem Bericht zufolge selbst.

Die Motive der aus Kambodscha stammenden Frau blieben zunächst im Dunkeln. Die überlebende Tochter soll Polizisten gesagt haben: «Meine Mutter ist durchgedreht.» Ein 17 Jahre alter Enkel, der während der Schiesserei nicht im Haus war, sagte der «Seattle Times», seine Grossmutter habe keinerlei Grund für die Tat gehabt.

Verwandten zufolge habe die Frau unter psychischen Störungen gelitten und sei deswegen mehrfach in Behandlung gewesen. Dem 17-Jährigen zufolge lebten elf Menschen aus zwei Familien unter dem Dach des kleinen Hauses.

(sda)

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