Online-Banking: Genauer Kostenvergleich lohnt sich
Aktualisiert

Online-Banking: Genauer Kostenvergleich lohnt sich

Online-Banking wird immer teurer.
Dennoch spart der Kunde je nach Bank viel Geld,
wenn er seine Zahlungen online macht.

Viele Bankkunden sind in den letzten Jahren auf die Online-Kontoführung umgestiegen. Damit ersparen sie den Banken Arbeit. Angelockt wurden sie durch die meist kostenlose Kontoführung. Das ist nun vorbei: Viele Banken haben die Tarife für die Online-Kontoführung stark erhöht. So zahlte ein Postfinance-Kunde 2002 noch keine Gebühren. Heute kostet ihn das Online-Privatkonto jährlich 24 Franken – genau gleich viel wie das reguläre Privatkonto. Weniger zahlt meist, wer einen gewissen Mindestbetrag auf dem Konto hat. Der liegt je nach Anbieter zwischen 7500 und 15000 Franken.

Dennoch macht sich die Online-Kontoführung nach wie vor bezahlt. Wer seine Zahlungen per Computer statt per Post erledigt, spart damit kräftig Gebühren. Je nach Bank bis zu 80 Prozent Kosten spart auch, wer die Anbieter genau vergleicht: Kostet die Online-Kontoführung bei den Raiffeisen-Banken 8 Franken pro Jahr, so sind es bei der Credit Suisse satte 72 Franken. «Bei uns ist die Online-Kontoführung eben Teil eines ganzen Dienstleistungspakets. Deshalb sind die Kosten verursachergerecht», sagt dazu Georg Söntgerath, Mediensprecher bei der Credit Suisse.

Jeannette Schläpfer

Deine Meinung