16.02.2020 19:57

«Aquaman 2»Online-Petition fordert Rauswurf von Heard

Kritiker von Amber Heard versuchen, die Schauspielerin aus «Aquaman 2» auszuschliessen. Eine Online-Petition hat bereits über 300'000 Unterschriften.

von
kro
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2019 reichte Johnny Depp (56) eine 50-Millionen-Dollar-Klage wegen Verleumdung gegen seine frühere Partnerin Amber Heard (33) ein, weil sie ihn der häuslichen Gewalt beschuldigte. Die Vorwürfe stritt der Schauspieler von Anfang an ab.

2019 reichte Johnny Depp (56) eine 50-Millionen-Dollar-Klage wegen Verleumdung gegen seine frühere Partnerin Amber Heard (33) ein, weil sie ihn der häuslichen Gewalt beschuldigte. Die Vorwürfe stritt der Schauspieler von Anfang an ab.

AP/Joel Ryan
Vergangene Woche veröffentlichte die «Daily Mail» eine Audiodatei, welche die Schlammschlacht des Ex-Paars neu aufrollt: Heard gibt in der Aufnahme zu, gegenüber ihrem Ex-Mann mehrmals Gewalt angewandt zu haben. Daraufhin trendete #JusticeForJohnnyDepp auf Twitter.

Vergangene Woche veröffentlichte die «Daily Mail» eine Audiodatei, welche die Schlammschlacht des Ex-Paars neu aufrollt: Heard gibt in der Aufnahme zu, gegenüber ihrem Ex-Mann mehrmals Gewalt angewandt zu haben. Daraufhin trendete #JusticeForJohnnyDepp auf Twitter.

Twitter/thibault_emily
Die geleakte Audiodatei zeigt, dass die Wogen in der knapp einjährigen Ehe auf beiden Seiten nicht glatt waren. So meint Depp während des Therapiegesprächs im Jahr 2015, aus dem die Aufnahme stammt: «Wir müssen aufhören, uns gegenseitig etwas anzutun».

Die geleakte Audiodatei zeigt, dass die Wogen in der knapp einjährigen Ehe auf beiden Seiten nicht glatt waren. So meint Depp während des Therapiegesprächs im Jahr 2015, aus dem die Aufnahme stammt: «Wir müssen aufhören, uns gegenseitig etwas anzutun».

John Shearer

Eine Petition auf Change.org gegen Amber Heard geht viral. Die Schauspielerin soll vom Cast der kommenden Blockbuster-Fortsetzung «Aquaman 2» ausgeschlossen werden, nachdem letzte Woche eine belastende Audiodatei geleakt wurde.

Darin zu hören: Ein Geständnis der 33-Jährigen, dass sie ihren Ex-Mann Johnny Depp geschlagen hat. Heard habe zudem mit einer Wodka-Flasche nach dem «Pirates of the Caribbean»-Star geworfen. Depp verlor einen Teil seines Fingers, der chirurgisch wieder angenäht werden musste.

Petition verlangt kompletten Ausschluss

Im öffentlichen Rosenkrieg des früheren Paars war es bislang er, der sich mit Vorwürfen der häuslichen Gewalt konfrontiert sah. Wegen Heards Anschuldigungen im Scheidungsprozess soll der heute 56-Jährige gar seine Rolle als Jack Sparrow verloren haben.

Nun soll auch Heard nicht mehr ihre gut bezahlten Blockbuster-Rollen spielen dürfen. Deswegen verlangt die Petition, dass Warner Bros. und DC Entertainment die Schauspielerin aus zukünftigen Projekten ausschliessen. «Hollywood darf das Leiden der Opfer Ambers nicht ignorieren und häusliche Gewalt nicht verherrlichen», heisst es.

Heard soll gelogen haben

Die Verletzungen im Gesicht, mit denen die Schauspielerin 2016 im Gericht nach einer einstweiligen Verfügung gegen Depp verlangte, seien mit Make-up gemalt worden. Am Tag nach dem Vorfall soll sie mit makellosem Gesicht ohne Make-up gesehen worden sein, wird im Petitionstext geschrieben.

Die Online-Petition, die seit Anfang dieser Woche im Internet kursiert, läuft unter dem Namen «Entfernt Amber Heard aus ‹Aquaman 2›». Über 300'000 Leute haben sie bislang unterschrieben.

Gegenpetition wurde bereits gestartet

Fans von Amber Heard glauben hingegen weiterhin der Schauspielerin und haben eine Gegenpetition gestartet. Mit «Wir unterstützen Amber Heard in ‹Aquaman 2›» zeigen rund 2500 Fans ihre Loyalität gegenüber der gebürtigen Texanerin. Sie sei nicht nur passend für die Rolle als Superheldin Mera, sondern auch eine Aktivistin für Menschenrechte, wird argumentiert.

Die Unterzeichner wollen sie generell mehr in der Entertainment-Industrie sehen. «Wir wollen mehr Befürworter für Gleichberechtigung.» Heard habe auf viele einen positiven Einfluss. Man möchte mehr starke Frauen, die respektiert und gleichberechtigt werden.

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