Aktualisiert 10.10.2005 18:54

Onlinehandel: Sex gegen Blut

In Florida ist ein Mann festgenommen worden, der im Internet eine obskure Site betrieben hatte.

US-Soldaten im Irak und in Afghanistan konnten Fotos von Leichen veröffentlichen und im Gegenzug einen Zugang zu Pornobildern und -filmen bekommen. Auf der Seite, die nach wie vor online ist, waren dutzende Bilder völlig entstellter Toter zu sehen.

Der Polizeichef in Orlando sagte, man habe Christopher Wilson, einen 27-jährigen ehemaligen Polizisten, wegen der Verbreitung von obszönem Material festgenommen. «Ich habe noch nie etwas so Schreckliches, Abscheuliches und Perverses gesehen»,

so der Polizeichef gegenüber einer US-Zeitung.

Er wolle die Fotos nicht beschreiben, «weil das wirklich nicht in einer Zeitung gedruckt werden kann». Trotzdem richten sich die Vorwürfe an Wilson lediglich gegen die pornographischen Darstellungen, nicht gegen die Kriegsfotos.

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