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VerletzungspechOP für Podladtchikov nach Achillessehnenriss

Nach schweren Verletzungen in Vergangenheit startet Iouri Podladtchikov auch ins 2019 mit viel Pech. Wieder verletzt sich der Snowboarder schwer.

von
fas
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Wieder schwer verletzt: Bei Iouri Podladtchikov ist die Achillessehne gerissen.

Wieder schwer verletzt: Bei Iouri Podladtchikov ist die Achillessehne gerissen.

Keystone/Jeff Swinger
Kurz vor dem WM-Final in der Halfpipe stürzte der 30-Jährige im Training.

Kurz vor dem WM-Final in der Halfpipe stürzte der 30-Jährige im Training.

Keystone/George Frey
Nach Kreuzbandriss und Hirnblutungen stürzte der Olympiasieger von 2014 Ende 2018 nochmals, worauf er sich einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung zuzog.

Nach Kreuzbandriss und Hirnblutungen stürzte der Olympiasieger von 2014 Ende 2018 nochmals, worauf er sich einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung zuzog.

kein Anbieter/Bild: Instagram

Es ist schwierig, mehr Pech zu haben als Iouri Podladtchikov. Nach einem Kreuzbandriss kämpfte sich der Halfpipe-Olympiasieger von 2014 rechtzeitig für die Winterspiele 2018 zurück, ehe er kurz vor Pyeongchang schwer stürzte. Die spätere Diagnose: Hirnblutungen. Dazu brach das Nasenbein. Und zum Abschluss des Jahres 2018 gab es einen nächsten Unfall auf der Pipe. Wieder Nasenbeinbruch, inklusive Hirnerschütterung.

Und jetzt das: An den Freestyle-Weltmeisterschaften in Park City (USA) stürzt er am Freitag im Training, worauf er nicht zum Finaldurchlauf antreten kann – nur Minuten vor dem Final missglückt der Versuch eines Yolo-Flips. Die linke Achillessehne riss, wie Swiss Ski jetzt bestätigt. Der 30-Jährige sei mittlerweile in St. Moritz erfolgreich operiert worden.

Die Frage stellt sich nun: Hat der Zürcher tatsächlich den Biss, sich nochmal von einer schweren Verletzung zurückzukämpfen? Obwohl, wie er Anfang September 2018 in einem Interview sagte: «Wenn die Menschen dir so viel Aufmerksamkeit schenken in vier, fünf Monaten im Jahr, dann kannst du schlecht damit umgehen, wenn alle Aufmerksamkeit weg ist. Bei Verletzungen ist es noch einmal schlimmer.»

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