Publiziert

CrowdfundingOperation Libero sammelt über 500’000 Fr. – und kämpft jetzt gegen Burkaverbot

Die Operation Libero hatte finanzielle Probleme. Dank Spenden hat sie nun innerhalb eines Monats eine halbe Million Franken gesammelt. Damit ist die Zukunft der Politorganisation gesichert.

von
Leo Hurni
1 / 5
Die Operation Libero hat einen Grund zum Feiern. Das Foto stammt au dem Jahr 2016, als das Volk die SVP-Duchsetzungsinitiative ablehnte.

Die Operation Libero hat einen Grund zum Feiern. Das Foto stammt au dem Jahr 2016, als das Volk die SVP-Duchsetzungsinitiative ablehnte.

Operation Libero
Die Operation Libero hat ihr Spendeziel erreicht. Die Gruppe engagierte sich in der Vergangenheit immer wieder gegen eidgenössische Volksinitiativen. So galt sie etwa als treibende Kraft gegen die Durchsetzungsinitiative der SVP. 

Die Operation Libero hat ihr Spendeziel erreicht. Die Gruppe engagierte sich in der Vergangenheit immer wieder gegen eidgenössische Volksinitiativen. So galt sie etwa als treibende Kraft gegen die Durchsetzungsinitiative der SVP.

Operation Libero 
Mit dem gesammelten Geld will die Bewegung wieder in Abstimmungskämpfe eingreifen. Bereits im März kämpft sie gegen die Initiative für ein Verhüllungsverbot.

Mit dem gesammelten Geld will die Bewegung wieder in Abstimmungskämpfe eingreifen. Bereits im März kämpft sie gegen die Initiative für ein Verhüllungsverbot.

Operation Libero 

Der Operation Libero drohte das Aus: Bis Ende Februar gab sich die Operation Libero Zeit, um eine halbe Million Franken zu sammeln. Nun hat die Bewegung das Ziel bereits erreicht. «Es ist eine der schönsten Pressekonferenzen, die wir je abhalten durften» , sagt Co-Präsident Stefan Manser-Egli dazu. 4095 Spender hätten insgesamt rund 540’000 Franken gespendet, so Manser.

Damit wird der Verein auch weiter Abstimmungskampagnen fahren. Er rüstet sich bereits für die nächste Schlacht: Die Operation Libero bekämpft die Initiative für ein Verhüllungsverbot, die SVP-nahe Kreise lanciert haben.

Die halbe Million deckt etwa die Ausgaben eines Jahres. «Mit sechs Mitarbeitenden, Raum-, Verwaltungs- und Informatikaufwand brauchen wir rund 47’000 Franken im Monat. Damit zahlen wir Durchschnittslohn. Fürs ganze nächste Jahr kommt man also auf rund 500’000 Franken», begründet der Verein den Geldbedarf.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
285 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

hausis

07.01.2021, 17:08

operation libero total überflüssig

Mark87

07.01.2021, 17:08

Super! Macht weiter so und verändert die Schweiz! Nehmen wir am besten noch das Kreuz aus der Flagge und verwandeln wir die Sprache auf arabisch. Ich liebe die Demokratie!

Antidemokratisch

07.01.2021, 14:50

Diese Partei sollte verboten werden.