07.09.2020 12:54

Bluttat in St. GallenOpfer arbeitete als Nanny und war Mutter von 3 Kindern

Ein 22-jähriger Schweizer hat am Mittwoch mit einer Metallpfanne eine 46-jährige Frau erschlagen. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine Italienerin, die als Nanny in St. Gallen gearbeitet hatte.

von
Jeremias Büchel
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Beim Opfer handelt es sich um eine 46-jährige Frau aus der Provinz Verona in Italien. Sie arbeitete als Nanny in St. Gallen.

Beim Opfer handelt es sich um eine 46-jährige Frau aus der Provinz Verona in Italien. Sie arbeitete als Nanny in St. Gallen.

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Der mutmassliche Täter soll an Depressionen gelitten haben. 

Der mutmassliche Täter soll an Depressionen gelitten haben.

Auch Suizidgedanken soll er laut einem Freund gehabt haben. 

Auch Suizidgedanken soll er laut einem Freund gehabt haben.

Darum gehts:

  • In St. Gallen wurde eine 46-Jährige von einem 22-Jährigen mit einer Pfanne erschlagen.
  • Die Frau starb an den Folgen der Verletzungen.
  • Bei der 46-Jährigen handelt es sich um eine Nanny aus Italien.
  • Der Täter wurde von der Polizei erschossen.

Ein 22-Jähriger Schweizer ist am Mittwochmittag ist in eine Wohnung an der Speicherstrasse in St. Gallen eingedrungen und hat dort mit einer Metallpfanne auf eine 46-Jährige Frau derart eingeschlagen, dass diese später im Spital an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas starb. Der 22-Jährige wurde vor Ort von der Polizei erschossen, als er nicht vom Opfer abliess und massivst auf die Frau eingeschlagen hatte.

Wie der «Corriere della Sera» am Montag berichtet, handelt es sich beim Opfer um eine Frau aus Palù, Provinz Verona in Norditalien. Die 46-Jährige habe als Nanny in St. Gallen gearbeitet und kam vor vier Jahren in die Schweiz. Die Frau ist laut Zeitung selbst Mutter von drei Kindern und hinterlässt zudem einen Ehemann. Am Montagnachmittag um 15 Uhr soll sie beerdigt werden.

Waren Kinder zum Tatzeitpunkt im Haus?

In Medien wurde spekuliert, ob zur Tatzeit auch Kinder im Haus waren. Die Staatsanwaltschaft will entsprechende Fragen derzeit mit dem Verweis auf die laufenden Untersuchungen nicht beantworten. Auch ob die Mutter der betreuten Kinder zum Tatzeitpunkt im Haus war, geben die Behörden nicht bekannt. Es gab Mutmassungen, dass die Mutter zum Tatzeitpunkt nach ihrer Nachtschicht in der Wohnung geschlafen habe, von den Schreien jedoch geweckt wurde und mit den Kindern die Flucht ergriff und die Polizei gerufen habe.

Beim Täter handelt sich um einen 22-jährigen Schweizer. Laut Aussagen aus seinem Freundeskreis soll der Mann psychische Probleme gehabt haben. So soll er an Schizophrenie gelitten haben. Nur so könnten sie sich die Tat erklären. Gegen die Polizisten wurde, wie üblich bei Schussabgaben, ein Verfahren eröffnet. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei der 46-Jährigen um ein Zufallsopfer handelt.

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