Aktualisiert 18.01.2019 15:54

Sechs Tote in SchwedenOpfer werden in die Schweiz zurückgeführt

Die Horrornachricht von sechs toten Schweizern schockierte am Wochenende das Land. Die schwedischen Ermittler haben mittlerweile die technische Untersuchung abgeschlossen.

von
dmo
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Die sechs Adelbodner, von denen fünf bei einem Unglück in Schweden getötet wurden, waren Mitglieder der Freikirche «Gemeinde für Christus Adelboden». Diese trauerte auf Instagram um die Verstorbenen.

Die sechs Adelbodner, von denen fünf bei einem Unglück in Schweden getötet wurden, waren Mitglieder der Freikirche «Gemeinde für Christus Adelboden». Diese trauerte auf Instagram um die Verstorbenen.

Instagram
20 Minuten hat den Hauswart eines der beiden Versammslungsorte der Gemeinde erreicht. «Das ist ein tragischer Unfall, der uns sehr schockiert», sagt er. Die jungen Mitglieder seien tolle und liebe Menschen gewesen, die in der Gebetsstunde und im Männerchor aktiv gewesen seien.

20 Minuten hat den Hauswart eines der beiden Versammslungsorte der Gemeinde erreicht. «Das ist ein tragischer Unfall, der uns sehr schockiert», sagt er. Die jungen Mitglieder seien tolle und liebe Menschen gewesen, die in der Gebetsstunde und im Männerchor aktiv gewesen seien.

Maria Engström-Andersson
Zu 20 Minuten sagt der Vater des verletzten 23-Jährigen: «Am Samstagmorgen um neun Uhr bekam ich einen  Anruf der schwedischen Behörden. Der Sprecher sagte, dass er eine schlimme Nachricht überbringen müsse.»

Zu 20 Minuten sagt der Vater des verletzten 23-Jährigen: «Am Samstagmorgen um neun Uhr bekam ich einen Anruf der schwedischen Behörden. Der Sprecher sagte, dass er eine schlimme Nachricht überbringen müsse.»

Maria Engström-Andersson

Die formelle Identifikation der sechs Opfer des Verkehrsunfalles in Schweden konnte abgeschlossen werden. Das teilte der Gemeinderat Adelboden am Freitag mit. Die Opfer werden in einem nächsten Schritt in die Schweiz zurückgeführt und dort ihren Familienangehörigen übergeben.

Erst am Donnerstag hatte die schwedische Polizei mitgeteilt, dass alle sechs Insassen des Autos angegurtet gewesen seien. Bei der technischen Inspektion der in den Unfall verwickelten Fahrzeuge konnte ausserdem kein Defekt gefunden werden, der zum Unfall hätte führen können. Das schreibt die Polizei auf ihrer Website weiter.

Steuerung und die Bremsen total zerstört

Allerdings seien beim Minivan, in dem die Schweizer unterwegs gewesen seien, die Steuerung und die Bremsen total zerstört gewesen. Deshalb sei es nicht möglich gewesen, diese Bestandteile zu überprüfen.

Den Unfall überlebte ein Insasse des Minivans, ebenfalls ein Schweizer. Der 23-jährige Mann aus Adelboden BE wurde beim Unfall verletzt und befindet sich inzwischen in der Schweiz. Auch er war angegurtet. Fünf der sechs verstorbenen jungen Männer lebten in Adelboden.

Die sieben jungen Schweizer verunfallten in der Nacht auf vergangenen Samstag in der Nähe der nordschwedischen Stadt Kiruna. Ihr Minivan stiess in der eisigen Nacht in einer den Einheimischen als gefährlich bekannten Kurve mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. (dmo/sda)

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