Aktualisiert 10.02.2004 13:44

Opfikon: Mann erschiesst Ehefrau

Das Rätsel um die zwei in Opfikon gefundenen Leichen ist geklärt: Ein 29-jähriger Mann hat am Dienstagmorgen vor einem Schulhaus in Opfikon-Glattbrugg (ZH) seine ein Jahr jüngere Ehefrau erschossen und sich selbst gerichtet.

Die Tat wurde von einem Zeugen beobachtet. Das Motiv war vorerst unklar. Eine unmittelbare Gefährdung für Schulkinder oder andere Passanten bestand laut Polizei nicht.

Die Bluttat ereignete sich kurz vor 08.30 Uhr bei der Einmündung der Schulstrasse in die Wallisellenstrasse unmittelbar beim Schulhaus Mettlen. Nach Aussagen eines Augenzeugen schoss der Mann dabei mehrmals auf seine Frau und richtete die Faustfeuerwaffe dann gegen sich selbst und drückte ab. Der Zeuge habe unverzüglich Polizei und Sanität alarmiert. Diese hätten aber nur noch den Tod der beiden Menschen feststellen können.

Wie Kantonspolizeisprecherin Cornelia Schuoler auf Anfrage sagte, handelt es sich bei den Toten um einen 29-jährigen Mann sowie seine 28-jährige Ehefrau, beide aus Serbien-Montenegro und seit längerer Zeit im Bezirk Bülach wohnhaft. Angaben zu den Hintergründen und dem Motiv für das Tötungsdelikt seien vorerst nicht möglich. Das Ehepaar habe zwei Töchter im Alter von fünf und sieben Jahren. Sie waren am Tatort nicht anwesend und werden schulpsychologisch betreut. Laut Schuoler bestand nach bisherigen Kenntnissen keine unmittelbare Gefährdung für Passanten bei den Schussabgabe. (dapd)

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