17 Tote in Kalifornien: Oprahs Garten ist voller Schlamm und Trümmer
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17 Tote in KalifornienOprahs Garten ist voller Schlamm und Trümmer

Ein Regensturm hat im US-Staat Kalifornien eine riesige Schlammlawine ausgelöst. Zahlreiche Stars klagen über Schäden.

von
chk/dk

Oprah Winfrey zeigt ihren zerstörten Garten. Video: Tamedia/AP

Durch die Schlammlawinen im US-Bundesstaat Kalifornien sind nach neuen Angaben mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. «Wir sind traurig mitzuteilen, dass die Bilanz der Todesopfer auf 17 Personen gestiegen ist», sagte der Sheriff des Bezirks Santa Barbara, Bill Brown, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. 13 Menschen würden noch vermisst und es gebe 28 Verletzte. Über 500 Helfer seien in den überfluteten Gebieten im Einsatz.

Die Erdrutsche waren durch einen heftigen Regensturm in der Nacht zu Dienstag ausgelöst worden. Schlammlawinen und Geröll richteten in der Kleinstadt Montecito schwere Verwüstungen an. Montecito gehört zu den reichsten Gemeinden in Kalifornien. Personen wie Al Gore, Michael Douglas oder Bruce Willis wohnen oder besitzen Immobilien in der Ortschaft. Tennis-Legende Jimmy Connors wurde gar per Helikopter aus seinem Anwesen evakuiert.

Weitere Stars von Schlammlawine betroffen

Zahlreiche Häuser in dem nordwestlich von Los Angeles gelegenen Ort wurden zerstört oder beschädigt. Auch ein Haus der US-Moderatorin und Schauspielerin Oprah Winfrey war betroffen. Sie veröffentlichte im Onlinedienst Instagram ein Video ihres Gartens in Montecito, der voller Schlamm und Trümmer war. Die Sprecherin der Feuerwehr von Santa Barbara, Amber Anderson, sagte örtlichen Medien zufolge, insgesamt seien etwa hundert Häuser zerstört und 300 weitere beschädigt worden.

Auch Talkmasterin Ellen DeGeneres wohnt im normalerweise beschaulichen Montecito. Allerdings wisse Sie noch nicht, ob ihr eigenes Haus auch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Und die Supermodel-Schwestern Bella und Gigi Hadid, die in Montecito aufwuchsen, danken in einem Aufruf den Feuerwehrleuten und Einsatzkräften in der Region.

Vergangenen Monat hatte in der Region nach langer Dürre der verheerende Waldbrand «Thomas» gewütet. Durch den von dem Brand verursachten Kahlschlag konnte der Boden die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. (chk/dk/sda/afp)

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