Aktualisiert 23.09.2011 12:20

Wegen AndroidOracle will «nur» noch knapp 1,2 Milliarden

Im erbitterten Patentstreit mit Google hat der US-Konzern Oracle seine Schadenersatz-Forderungen reduziert.

Oracle wirft Google vor, bei der Entwicklung des Android-Betriebssystems wissentlich Patent- und Urheberrechte verletzt zu haben.

Oracle wirft Google vor, bei der Entwicklung des Android-Betriebssystems wissentlich Patent- und Urheberrechte verletzt zu haben.

Der US-Konzern Oracle verlangt im Patentstreit mit Google nun knapp 1,2 Milliarden Dollar Schadenersatz. Das ist nur noch ein Fünftel des ursprünglich geforderten Schadenersatzes von über 6 Milliarden Dollar.

In einem am Donnerstag bekannt gewordenen Schreiben an den US- Bezirksrichter William Alsup erklärte Oracle-Anwalt Steven Holtzman, die nunmehr geforderte Summe beinhalte Schadenersatz in Höhe von 202 Millionen Dollar wegen Patentverletzungen und von 960 Millionen Dollar wegen Verletzung von Urheberrechten.

Patente verletzt?

In dem Streit zwischen den beiden Konzernen geht es um das Google- Betriebssystem Android, das in Smartphones und Tablet-Computern eingesetzt wird. Oracle wirft Google vor, bei der Entwicklung wissentlich Patent- und Urheberrechte seiner Java-Software verletzt zu haben.

Oracle hatte Anfang 2010 den Java-Erfinder Sun Microsystems übernommen. Google weist die Forderungen zurück. Im Juli hatte US-Richter Alsup die zuvor geforderte Schadenersatzforderung von Oracle als zu hoch zurückgewiesen. Der Prozess soll Ende Oktober in San Francisco beginnen. (sda)

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