Technologie: Orell Füssli baut Chipkarten-Geschäft aus
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TechnologieOrell Füssli baut Chipkarten-Geschäft aus

Die vor allem als Buchhandelsfirma bekannte Orell Füssli erweitert ihren Bereich der Chipkarten mit Teilen eines konkursiten deutschen Unternehmens.

Die Industrie- und Buchhandelsgruppe Orell Füssli stärkt ihr Chipkartengeschäft mit der Übernahme wesentlicher Teile der insolventen deutschen Böwe Cardtec. Zum Kaufpreis werden in der Mitteilung vom Mittwoch keine Angaben gemacht.

Die Orell-Füssli-Tochter Atlantic Zeiser erwirbt per 1. Oktober neben dem Anlage- und Umlaufvermögen sowie bestehenden Immaterialgüterrechten und Kundenbeziehungen über die Hälfte der rund 60 Mitarbeitenden am Standort Paderborn, wie es weiter hiess.

Böwe Cardtec gehöre zu den führenden Herstellern von Hard- und Software für Verwaltung, Personalisierung und Versand sicherer Chipkarten für Staatsregierungen, Banken und Mobiltelefonie-Anbieter.

Orell Füssli könne damit umfassende Angebote von der sicheren Erfassung der Kartenbesitzerdaten über die Herstellung bis hin zur Auslieferung und Administration jeder Karte machen, hiess es. Böwe Cardtec sei im Zusammenhang mit der Insolvenz des Mutterkonzerns Böwe Systec in Zahlungsschwierigkeiten geraten. (sda)

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