Aktualisiert 07.12.2010 19:13

Basel

Organisation hilft Trauma-Kindern auf Haiti

Das Basler Hilfswerk Iamaneh leistet auf Haiti Hilfe zur Selbsthilfe. Koordinatorin Irdèle
Lubin begleitet die Projekte vor Ort.

von
Jeanne Dutoit
Irdèle Lubin arbeitet in Haiti für die Basler Organisation Iamaneh. (jd)

Irdèle Lubin arbeitet in Haiti für die Basler Organisation Iamaneh. (jd)

Vor gut einem Jahr erschütterte ein Erdbeben Haiti und legte die Karibikinsel in Schutt und Asche. Eine Cholera-Epidemie verhindert zurzeit jeglichen Fortschritt beim Wiederaufbau der Republik. «Wir engagieren uns im Bereich der Gesundheit für Frauen und Kinder und finanzieren mit Spendengeldern mehrere Projekte in Haiti», so Manuela di Marco von der Organisation Iamaneh. Die Haitianerin Irdèle Lubin koordiniert in der Hauptstadt die Aufklärungsarbeit und kümmert sich um die Jüngsten und Schwächsten. Die momentane Situation sei prekär. «Der Wiederaufbau der Infrastruktur geht nur langsam voran – wir machen alles von Hand», so Lubin, die im Rahmen eines Vortrags in Basel weilt. Das Elend sei so gross, dass auch der kleinste Schritt ein Fortschritt sei. Zwei Projekte lägen ihr besonders am Herzen: eine mobile Klinik, welche die Zeltlager besuche und medizinische Grundversorgung leiste. Finanziert wird das Ganze mit Geldern aus der Schweiz.

Doch auch der Cirque sociale leiste grosse Arbeit. «Da kümmern sich arbeitslose Jugendliche um Kinder, die durch das Erdbeben traumatisiert sind. So fangen wir zwei Fliegen mit einer Klappe und die Kleinen und die jungen Menschen blühen regelrecht auf.»

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