Super-Weekend: Organisatoren zufrieden mit Party-Wochenende
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Super-WeekendOrganisatoren zufrieden mit Party-Wochenende

In Luzern, Zug und Sempach wurde am Wochenende gefeiert, was das Zeug hält. Zehntausende waren auf den Beinen - die Organisatoren sind zufrieden.

von
saw

70'000 besuchten in diesem Jahr das Luzerner Fest. OK-Präsident Oliver Furrer ist zufrieden: «Wir sind dankbar, dass es keine grösseren Zwischenfälle gab. Es war insgesamt ein sehr friedliches Fest. Es war ruhiger als in den letzten beiden Jahren.» Die freiwilligen Helfer konnten in diesem Jahr rund 18'000 Festabzeichen verkaufen - eine leichte Zunahme gegenüber dem Vorjahr mit 17'000 Rondellen und Armbändern. 2013 zählte das Fest 80 000 Besucher. Sinn und Zweck des 6. Luzerner Fests war wiederum das «Feiern für einen guten Zweck» und die Stiftung «Luzerner helfen Luzernern» wird den Gewinn an sozialen Institutionen überreichen.Von Samstag 23 Uhr bis Sonntag 3 Uhr setzten die SBB 34 Extra-Züge ein.

Auch das Wetter hat bis kurz vor 24 Uhr mitgespielt und das Feuerwerk konnte bei trockener Witterung pünktlich um 22.30 Uhr gezündet werden.

17-Jähriger tanzt mit Pyro

Aus Sicht der Polizei verlief das Fest ebenfalls recht friedlich. Doch gegen Ende der Veranstaltung nahm die Anzahl der betrunkenen Festgänger zu, wie die Luzerner Polizei in einer Mitteilung schreibt. Und es wurde ein 26-jähriger Tunesier wegen des Verdachts auf Taschendiebstähle festgenommen. Entsprechende Ermittlungen sind am Laufen. Weiter wurde auch ein 46-jähriger Portugiese, der sich sehr aggressiv verhalten habe, zur Ausnüchterung festgenommen. Der Atemlufttest ergab einen Wert von 1,72 Promille.

Schliesslich erwischte die Polizei einen 17-jährigen Schweizer, der am Schwanenplatz mit einer Pyro-Fackel in der Hand getanzt hatte. Sein Atemlufttest ergab einen Wert von 2,17 Promille. Der Jugendliche wurde in die Obhut seiner Eltern übergeben.

Eine spektakuläre Feuershow

Auch in Sempach war ordentlich was los: Die Gedenkfeier wurde am Samstagabend mit einem Mittelalterfest im Städtchen eröffnet. Franco Mantovani, Projektleiter der Gedenkfeier, schwärmt von der Feuershow: «Das war ein herausragendes Spektakel und hat rund 1500 Besucher angelockt.» Die rund 6000 Besucher haben an beiden Tagen sehr friedlich gefeiert.

Am Sonntag stand dann die Besinnung im Mittelpunkt, vorerst mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche, anschliessend mit dem offiziellen Festakt. Der Präsident des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes, Peter Maurer, hielt eine Festansprache und betonte, dass die Schlacht von Sempach kein Einzelereignis gewesen sei. Ihre historische Bedeutung werde erst wirklich erkennbar, wenn man sie zusammen mit dem Sempacher Brief von 1493 betrachte. Die Gedenkfeier sei ein wunderbares und gelungenes Fest gewesen, so Mantovani weiter.

Gelungene Flugshow in Zug

In Zug bescherte die Patrouille Suisse dem Zuger Seefest schon ab Festbeginn eine Zuschauermenge von rund 20'000 Leuten. «Damit haben wir nicht gerechnet; das hat unsere Erwartungen übertroffen», so der OK-Präsident Martin Kümmerli. Die Flugshow sei sehr beeindruckend gewesen, da die Fliegerstaffel zu ihrem 50-Jahr-Jubiläum ihr Programm mit zusätzlichen Flugfiguren angereichert hat. Die Stimmung am Seefest sei sehr friedlich gewesen, ohne Zwischenfälle und auch das Wetter hätte dazu beigetragen, dass die Besucher bis spät am Abend gefeiert haben. «Ich bin mehr als zufrieden mit dem diesjährigen Fest», so Kümmerli.

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