«Menschenhandel»: «Organisierte Banden» – Bern warnt vor Bettlern aus Osteuropa

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«Menschenhandel»«Organisierte Banden» – Bern warnt vor Bettlern aus Osteuropa

In der Weihnachtszeit hat es in den Städten vermehrt Bettlerinnen und Bettler. Dieses Jahr treiben sich vermehrt Banden aus Osteuropa in der Stadt Bern herum.

von
Zoé Stoller
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In der Stadt Bern hat es vermehrt Bettlerinnen und Bettler aus Osteuropa. (Symbolbild)

In der Stadt Bern hat es vermehrt Bettlerinnen und Bettler aus Osteuropa. (Symbolbild)

kostas maros / Tamedia AG
Viele unter ihnen gehören organisierten Bettelbanden an. (Symbolbild)

Viele unter ihnen gehören organisierten Bettelbanden an. (Symbolbild)

20min/Philip Salzmann
Die Stadt Bern ruft deshalb dazu auf, den Bettelnden aus Osteuropa kein Geld zu geben. (Symbolbild)

Die Stadt Bern ruft deshalb dazu auf, den Bettelnden aus Osteuropa kein Geld zu geben. (Symbolbild)

20min/Michael Scherrer

Darum gehts

Derzeit hat es in der Stadt Bern vermehrt Bettlerinnen und Bettler aus Osteuropa. Dies ist in der Vorweihnachtszeit üblich, wie die Stadt Bern in einer Medienmitteilung schreibt. Die Bettelnden werden vorwiegend von hierarchisch straff organisierten Banden in die Schweiz geschleust. Das Geld, das diese Personen erhalten, kommt schliesslich ihrer Bande zugute.

«Der Kampf gegen den Menschenhandel ist ein erklärtes politisches Ziel. Die organisierte bandenmässige Bettelei ist eine Form davon und deshalb gehen wir dagegen vor», sagt Reto Nause, Sicherheitsdirektor der Stadt Bern. Die Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie ruft die Bevölkerung deshalb dazu auf, den Bettlerinnen und Bettlern aus dem osteuropäischen Raum kein Geld zu geben.

Decken in Kinderwägen, um Mitleid zu erwecken

In der Stadt Bern ist das Betteln grundsätzlich nicht verboten. Die Fremdenpolizei, die regelmässige Kontrollen durchführt, überprüfte am vergangenen Wochenende insgesamt 16 ausländische Personen, die um Geld bettelten. Diese Personen trafen sich, sprachen sich miteinander ab und positionierten sich schliesslich an verschiedenen Orten in der Stadt. Ausserdem füllten sie Kinderwägen mit Decken, um Mitleid bei den Passantinnen und Passanten zu erwecken. Die Einsatzkräfte ergriffen bei sechs Personen ausländerrechtliche Massnahmen.  

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