Referendum eingereicht – Organspende-Referendum kommt dank Massnahmegegner zustande
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UnterschriftenOrganspende-Referendum – Komitee wehrt sich gegen Verfassungsfreunde

Der Verein «Freunde der Verfassung» rühmt sich als «Zünglein an der Waage» für das erfolgreich zustande gekommene Referendum gegen die Widerspruchslösung. Das Referendumskomitee widerspricht heftig.

von
Leo Butie
Bettina Zanni
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«Es gibt keine Organisation, die sich mit einer übermächtigen Anzahl an Unterschriften hervortun kann», sagt Susanne Clauss vom Referendumskomitee «Nein zur Organspende ohne explizite Zustimmung».

«Es gibt keine Organisation, die sich mit einer übermächtigen Anzahl an Unterschriften hervortun kann», sagt Susanne Clauss vom Referendumskomitee «Nein zur Organspende ohne explizite Zustimmung».

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Das Referendumskomitee ist der Meinung, dass die Widerspruchslösung die Grundrechte angreift. 

Das Referendumskomitee ist der Meinung, dass die Widerspruchslösung die Grundrechte angreift.

20min/Marco Zangger
«Dank beherztem Eingreifen der Verfassungsfreunde, welche das initiierende Komitee unterstützen, dürfen wir nun einen Erfolg verkünden», rühmten sich die «Verfassungsfreunde». 

«Dank beherztem Eingreifen der Verfassungsfreunde, welche das initiierende Komitee unterstützen, dürfen wir nun einen Erfolg verkünden», rühmten sich die «Verfassungsfreunde».

20min/Marco Zangger

Darum gehts

Mit über 64’000 Unterschriften reichte das Komitee «Nein zur Organspende ohne explizite Zustimmung» das Referendum gegen die Widerspruchslösung ein. «Dank beherztem Eingreifen der Verfassungsfreunde, welche das initiierende Komitee unterstützen, dürfen wir nun einen Erfolg verkünden», rühmt sich der Verein in einer Medienmitteilung.

Weil es bei der Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende um ein Grundrechtsthema gehe, habe man beim Unterschriftensammeln ab Dezember geholfen, sagt Kampagnenleiter Sandro Meier zu 20 Minuten. «Wir waren schlussendlich das Zünglein an der Waage», behauptet er.

«Vielzahl von Organisationen hat mitgesammelt»

Das Referendumskomitee «Nein zur Organspende ohne explizite Zustimmung» widerspricht heftig. Wie schon an der Pressekonferenz mitgeteilt, habe eine Vielzahl von Organisationen mitgesammelt, insbesondere seien darunter auch viele Privatpersonen gewesen, sagt Mediensprecherin Susanne Clauss. «Es gibt keine Organisation, die sich mit einer übermächtigen Anzahl an Unterschriften hervortun kann.» Auch habe das Komitee nicht mit dem Thema Impfzwang oder Impfpflicht zu tun und wolle sein Thema losgelöst von dieser Diskussion verortet wissen.

Es sei ihnen ein Kernanliegen, dass dieses Referendum politisch nicht im üblichen Links-Rechts-Schema verortet werden könne, sagt Clauss. Bereits bei der Zusammensetzung des Komitees hätten sie grossen Wert darauf gelegt, dass dieses von den Fachexperten und -expertinnen der Gebiete Medizin, Ethik und Recht und auf politischer Seite von höchstens einer Person vertreten werde. «Wir möchten hier eine breite Debatte unabhängig von politischen Lagern erreichen.»

Die Widerspruchslösung

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