Kadabra-Tower : Orientalische Oase im Berner Abendhimmel
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Kadabra-Tower Orientalische Oase im Berner Abendhimmel

Bis am 22. September gibt es auf dem ehemaligen Swisscom-Gebäude in Ostermundigen bei Bern ein Pop-up-Restaurant. Im Kadabra-Tower wird orientalisch gegessen, Drinks geschlürft und die Aussicht genossen.

von
miw
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In Ostermundigen, auf dem ehemaligen Swisscom-Gebäude, wird derzeit ein Pop-up-Restaurant betrieben. Der Kadabra-Tower bietet einen Essbereich mit 50 Sitzplätzen, Lounges, eine Bar...

In Ostermundigen, auf dem ehemaligen Swisscom-Gebäude, wird derzeit ein Pop-up-Restaurant betrieben. Der Kadabra-Tower bietet einen Essbereich mit 50 Sitzplätzen, Lounges, eine Bar...

...und atemberaubende Aussicht.

...und atemberaubende Aussicht.

Im Warenlift des ehemaligen Bürogebäudes werden die Gäste auf die Dachterrasse transportiert. Von dort, auf dem Dach des 19. Stockwerkes, sieht man unter anderem die Stadt Bern aus der Vogelperspektive.

Im Warenlift des ehemaligen Bürogebäudes werden die Gäste auf die Dachterrasse transportiert. Von dort, auf dem Dach des 19. Stockwerkes, sieht man unter anderem die Stadt Bern aus der Vogelperspektive.

12., 13., 14. Stock – der Lift steigt weiter aufwärts, das Industriegebiet von Ostermundigen bei Bern lassen die Fahrgäste Etage für Etage zurück. Im 19. Stock stoppt der Aufzug; die Gäste sind auf der Dachterrasse des ehemaligen Swisscom-Gebäudes angekommen. Hier, in einer Höhe von 75 Metern, tauchen die Besucher jetzt in eine moderne, orientalische Oase ein.

1001 Nacht in Bern

In der Luft hängen Lichterketten, am Boden wurden farbige Teppiche ausgerollt. Palmen bieten Caché, und die gemütlichen Lounge-Sofas laden zum Verweilen ein. Doch das einmalige Panorama rund um den Kadabra-Tower stellt die gesamte Dekoration in den Schatten: Vom ehemaligen Geschäftshaus sieht man auf Berner Hausberge wie Gurten und Bantiger. Die Stadt Bern mit Bundeshaus, Münster und dem Stade de Suisse erlebt man aus einer einmaligen Vogelperspektive. In der Ferne, weit hinter dem Aaretal, ragen zudem Eiger, Mönch und Jungfrau in den Himmel.

Während die Besucher ihre Blicke in die Ferne schweifen lassen, mixt die Kadabra-Crew an der Bar sommerliche Drinks, in der Küche werden orientalische Speisen zubereitet. Mittags werden den Gästen gesunde Bowls serviert. Das Gericht, das auf Couscous basiert und je nach Belieben mit Gemüse, Tofu, Paneer-Käse oder Poulet angereichert wird, gibt es ab 21 Franken.

4-Gänger auf 75 Meter Höhe für 75 Franken

Von Dienstag- bis Samstagabend steht ein 4-Gang-Menü auf der Abendkarte (75 Franken exklusiv Getränke). Passend zum Ambiente sind auch diese Speisen modern und orientalisch.

Typisch für das Geschmackskonzept der dortigen Küche ist etwa die Vorspeise mit Hummus, Orangen-Tabouleh, Baba Ganoush – ein Püree aus Auberginen und Sesampaste – und Rotkraut. Die Kombinationen sind teils nicht ganz alltäglich und durchaus überraschend: So mischen sich auch Zutaten wie Speck oder Roquefort unter die orientalische Küche. Wer sich auf dieses ausgefallene Bouquet einlässt, wird positiv überrascht. Auch die Präsentation der Speisen und Gänge ist ausgefallen: Saucen und Garnituren in natürlichem Rosa, Grün und Orange verschönern sämtliche Teller und Bowls.

Betrieb in windiger Höhe

Neben warmer Kleidung müssen die Besucher abends auch reichlich Zeit mitbringen; in luftiger Höhe geht schliesslich nicht alles Schlag auf Schlag. Das Personal ist dem Wind und Gästeandrang etwas ausgeliefert. Zwischen den Gängen verstreicht so oft viel Zeit, Wünsche gehen auch mal vergessen. Ein nobles Dinieren dürfen die Gäste des Pop-up-Restaurants nicht erwarten.

Doch im Preis inbegriffen sind schliesslich auch die einmalige Location, die schöne Aussicht und die Exklusivität des Gastroprojekts. Wer sich einen Tisch für ein solches 4-Gang-Menü ergattern möchte, muss früh genug via Website reservieren: Das Happening, das noch bis zum 22. September weiterläuft, ist weitum begehrt.

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