Oscars 2023: Netflix-Film unter den Nominierten – das sind die Favoriten

Publiziert

Netflix-Film dabeiOscar-Nominierungen 2023 – das sind die Favoriten für einen Goldjungen

Die Anwärter für die heiss begehrten Film-Academy-Awards sind bekannt. Nebst dem Spitzenreiter «Everything Everywhere All at Once» gilt auch eine deutsche Netflix-Produktion als Favorit.

1 / 6
Das Netflix-Antikriegsdrama «Im Westen nichts Neues» des deutschen Regisseurs Edward Berger hat 2023 neun Oscar-Chancen – auch in der Top-Sparte «Bester Film».

Das Netflix-Antikriegsdrama «Im Westen nichts Neues» des deutschen Regisseurs Edward Berger hat 2023 neun Oscar-Chancen – auch in der Top-Sparte «Bester Film».

Netflix 
Der schräge Science-Fiction-Hit «Everything Everywhere All at Once» geht mit elf Nominierungen als Spitzenreiter ins Rennen um die diesjährigen Oscars.

Der schräge Science-Fiction-Hit «Everything Everywhere All at Once» geht mit elf Nominierungen als Spitzenreiter ins Rennen um die diesjährigen Oscars.

IMAGO/ZUMA Wire
Chancen auf den Hauptpreis als bester Film hat auch «Top Gun: Maverick» mit Tom Cruise.

Chancen auf den Hauptpreis als bester Film hat auch «Top Gun: Maverick» mit Tom Cruise.

IMAGO/Picturelux

Darum gehts

  • Die Nominierungen für die diesjährigen Oscars wurden bekannt gegeben. 

  • Zu den grossen Abräumern könnten unter anderem der Netflix-Film «Im Westen nichts Neues», der Science-Fiction-Streifen «Everything Everywhere All at Once» sowie der Blockbuster «Top Gun: Maverick» gehören.

  • Die 95. Oscars werden am 12. März in Hollywood verliehen.

Mit elf und damit den meisten Nominierungen geht der Science-Fiction-Film «Everything Everywhere All at Once» als Top-Favorit ins diesjährige Rennen um einen Goldjungen. Das gab die Film-Akademie in Los Angeles am Dienstag bekannt. Das Werk von Dan Kwan und Daniel Scheinert ist unter anderem in den Kategorien bester Film, beste Regie und beste Hauptdarstellerin bei den 95. Academy Awards am 12. März nominiert.

In dem Streifen geht es um eine Waschsalonbesitzerin (Michelle Yeoh) mit einem chaotischen Alltag, die sich beim Finanzamt wegen ihrer Steuererklärung mit der Steuerprüferin (Jamie Lee Curtis) anlegt. Zudem hat sie Probleme mit ihrer Tochter und ihr Ehemann (Ke Huy Quan) will sich scheiden lassen. Dabei wird ihr Universum völlig auf den Kopf gestellt, sie wirbelt durch Parallelwelten, in denen auch Action und Kung-Fu-Elemente zum Einsatz kommen. 

Auch «Avatar» und «Top Gun» im Rennen

Das deutsche Antikriegsdrama «Im Westen nichts Neues» hat neun Oscar-Chancen – darunter in der Top-Sparte «Bester Film» und in der Kategorie «International Feature Film». Regisseur Edward Berger hat mit grosser Freude auf die Oscar-Nominierungen für seine Netflix-Produktion reagiert. «Ich bin ein bisschen überwältigt», sagte der 31-Jährige gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Die Tragikkomödie «The Banshees of Inisherin» erhielt ebenfalls neun Nominierungen. Das Filmdrama «Elvis» mit Schauspieler Austin Butler (31) hat acht Chancen, «Top Gun: Maverick» kann auf sechs Preise hoffen,  «Black Panther: Wakanda Forever» auf fünf und James Camerons «Avatar: The Way of Water» ist vier Mal nominiert.

Die Oscar-Nominierungen 2023 auf einen Blick

Bester Film

  •  «Im Westen nichts Neues»

  • «Avatar: The Way of Water»

  • «The Banshees of Inisherin»

  • «Elvis»

  • «Everything Everywhere All at Once»

  • «The Fabelmans»

  • «Tár»

  • «Top Gun: Maverick»

  • «Women Talking»

  • «Triangle of Sadness»

Beste Regie

  • Steven Spielberg («The Fabelmans»)

  • Martin McDonagh («The Banshees of Inisherin»)

  • Daniel Kwan, Daniel Scheinert («Everything Everywhere All at Once»)

  • Ruben Östlund («Triangle of Sadness»)

  • Todd Field («Tár»)

Beste Hauptdarstellerin

  • Cate Blanchett («Tár»)

  • Michelle Yeoh («Everything Everywhere All at Once»)

  • Ana de Armas («Blonde»)

  • Andrea Riseborough («To Leslie»)

  • Michelle Williams («The Fabelmans»)

Bester Hauptdarsteller

  • Colin Farrell («The Banshees of Inisherin»)

  • Austin Butler («Elvis»)

  • Brendan Fraser («The Whale»)

  • Bill Nighy («Living»)

  • Paul Mescal («Aftersun»)

Beste Nebendarstellerin

  • Angela Bassett («Black Panther: Wakanda Forever»)

  • Kerry Condon («The Banshees of Inisherin»)

  • Jamie Lee Curtis («Everything Everywhere All at Once»)

  • Stephanie Hsu («Everything Everywhere All at Once»)

  • Hong Chau («The Whale»)

Bester Nebendarsteller

  • Brendan Gleeson («The Banshees of Inisherin»)

  • Barry Keoghan («The Banshees of Inisherin»)

  • Ke Huy Quan («Everything Everywhere All at Once»)

  • Judd Hirsch («The Fabelmans»)

  • Brian Tyree Henry («Causeway»)

Bester internationaler Spielfilm

  • «Im Westen nichts Neues» (Deutschland)

  • «Argentina, 1985» (Argentinien)

  • «Close» (Belgien)

  • «EO» (Polen)

  • «The Quiet Girl» (Irland)

Beste Filmmusik

  • Volker Bertelmann («Im Westen nichts Neues»)

  • John Williams («The Fabelmans»)

  • Justin Hurwitz («Babylon»)

  • Carter Burwell («The Banshees of Inisherin»)

  • Son Lux («Everything Everywhere All at Once»)

Wirst du dir die Oscar-Verleihung ansehen?

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

(DPA/kat)

Deine Meinung

20 Kommentare