Buhmann der Nation: «Ospel sagt ja nicht einmal allen Grüezi»
Aktualisiert

Buhmann der Nation«Ospel sagt ja nicht einmal allen Grüezi»

Vom Banker-Krösus zum Buhmann der Nation: Marcel Ospel. Nach diversen Storys um Lokalverbote macht eine weitere die Runde – Ospels Spind im Golfclub wurde zerstört.

Geschichten über Marcel Ospel gehören mittlerweile zur Smalltalk-Runde fast jeder Party. Genüsslich werden gesehene und gehörte Anfeindungen gegen den Ex-UBS-Banker zum Besten gegeben – und das nicht nur hinter vorgehaltener Hand. Mittlerweile ein Klassiker: Im Zürcher Edelrestaurant Kronenhalle habe die feine Gesellschaft so lange auf den Tisch gehauen, bis Ospel gegangen sei. Auch im Basler Traditions­restaurant Donati sei er nicht mehr willkommen – in Wollerau samt seiner damals schwangeren Frau des Lokals verwiesen worden.

Was man sich zwischen Champagner und Lachsbrötchen erzählt, wird nicht selten später in diversen Klatschspalten kolportiert. Jüngstes Beispiel: Ospel sei in seinem exklusiven Zürcher Golfclub ein böser Streich gespielt worden. Unbekannte hätten seinen Spind zerstört, stand unlängst in der «SonntagsZeitung». Ein langjähriges Mitglied des Golf & Country Club Schönenberg bestätigt: «Der Ospel ist gar nicht beliebt im Club, er sagt ja nicht mal allen schön Grüezi.» Nach dem UBS-Debakel hätten ihm einige gerne die Meinung gesagt.

Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Spind-Attacke war angeblich kein persönlicher Angriff auf Ospel: «Es wurden mehrere Kästchen aufgebrochen», sagt Golfclub-Manager Beat Zogg. Geld sei keines weggekommen. Das hätte der Alt-Banker wohl gerade noch verschmerzen können.

(aro)

Deine Meinung