Aktualisiert 21.03.2005 23:52

Osterstau: Morgen gehts schon mit dem Chaos los

Wer an Ostern mit dem Auto in den Süden fahren will, sollte seine Reise gut planen: Wie immer drohen Staus.

Einen Vorgeschmack auf den Osterverkehr gab es schon letztes Wochenende: An den Grenzübergängen Basel-Weil und Basel-St. Louis mussten Reisende aus Frankreich und Deutschland bis zu 30 Minuten anstehen. Kein gutes Nervenkostüm hatte ein Schweizer im Stau in Lörrach: Als eine Lenkerin hupte, stieg er aus, pöbelte die Frau an und spuckte auf die Motorhaube ihres Autos.

Auf der Nord-Süd-Achse rechnen Verkehrsexperten ab morgen Mittwoch mit ersten Staus. «Autofahrer sollten früher aufbrechen. Die Nacht auf den Donnerstag dürfte noch staufrei sein», sagt Christine Zurbuchen von der Verkehrsinfo-Zentrale Viasuisse. Am Donnerstag und Karfreitag rechnet sie dagegen mit längeren Kolonnen. Die neuralgischen Abschnitte: wie immer das Gotthard-Nordportal, die Grenzübergänge in Basel und in Chiasso, der Knotenpunkt Härkingen und die Baustelle zwischen Sempach und Emmen-Süd an der A2. Laut Zurbuchen könnte der frühe Zeitpunkt der Ostern zwar zu weniger Autos vor dem Gotthard führen, dafür müsse man aber mit Staus auf der Fahrt zu den Skigebieten rechnen.

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