Aktualisiert 07.10.2014 17:07

Miss-Schweiz-WahlOstschweiz geht leer aus - und ist trotzdem top

Am Samstag wird die Miss Schweiz gewählt. Die Ostschweiz ist nur vor dem Fernseher dabei. Für Szenekenner ist dies nicht verwunderlich. Dabei kann sich die Ostschweiz sehen lassen.

von
jeh

Wenn am Samstag die schönste Schweizerin auf dem Bundesplatz in Bern gewählt wird, ist eines schon jetzt sicher. Die Gewinnerin wird keine Ostschweizerin sein. Schlicht, weil keine der zwölf Kandidatinnen eine Ostschweizerin ist. Für den Geschäftsführer der Miss Ostschweiz-Wahl, Ralf Huber, ist dies keine Überraschung. «Die schönsten Ostschweizerinnen machen bei unserer Wahl mit und haben dann meistens keine Zeit oder auch Kraft mehr, um an der Miss Schweiz-Wahl teilzunehmen», so Huber. Eine Miss-Wahl ist gemäss Huber eine sehr grosse Belastung. Die Thurgauerin Anita Buri, Miss Schweiz im Jahr 1999, sieht kein Problem darin, dass nicht jedes Jahr eine Ostschweizerin vertreten ist. «Es hat wohl in diesem Jahr keine Ostschweizerin überzeugen können», so Buri. Doch dies sei absolut in Ordnung, denn immerhin konnte man den Titel schon drei Mal in die Ostschweiz holen. «Wenn wir dann einmal mit dabei sind, dann so richtig», sagt Buri.

Gute Chancen für Miss Ostschweiz

Dass keine der diesjährigen Kandidatinnen aus der Ostschweiz kommt, hängt für Ralf Huber keinesfalls mit dem Aussehen der hiesigen Frauen - ganz im Gegenteil: «Wir haben die schönsten Frauen der ganzen Schweiz bei uns.» Diese Meinung teilt auch Anita Buri. «Meine Ostschweizer Kolleginnen sind sehr selbstbewusst und gehen ihrem Weg im Leben. An einer Miss Wahl teilzunehmen interessiert aber nicht jede junge Frau», sagt Buri.

Für die Miss-Schweiz-Wahl im nächsten Jahr hofft Geschäftsführer Huber unterdessen aber auf die amtierende Miss Ostschweiz, Michelle Schmid. «Natürlich würden wir uns freuen, wenn sie an der nationalen Wahl im nächsten Jahr teilnimmt. Dazu kommt, dass sie wirklich gute Chancen hätte, den Titel mal wieder in die Ostschweiz zu holen», sagt Huber.

Ostschweizerinnen müssen sich nicht verstecken

Auch wenn die Ostschweizer Frauen dieses Jahr nicht vertreten sind - ein Blick in die Statistik zeigt, dass sich die Ostschweizerinnen in Sachen Schönheit nicht verstecken müssen. Seit 1980 stellte der Kanton Zürich mit sechs Missen die meisten schönsten Frauen der Schweiz, gefolgt von Waadt und Aargau mit je vier. Luzern liegt im Missen-Ranking mit drei Gewinnerinnen auf Platz 3. Die Ostschweiz stellt, als Region genommen, ebenso viele: Linda Fäh und Amanda Ammann aus St. Gallen und Anita Buri aus dem Thurgau trugen alle auch schon das Krönchen. Die Statistik beweist also: In der Ostschweiz ist immerhin die drittbeste Region der Schweiz, was die Schönheit der Frauen betrifft.

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