St. Gallen: Ostschweizer Clubszene ist im Umbruch

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St. GallenOstschweizer Clubszene ist im Umbruch

Gleich zwei bekannte Clubs in St. Gallen sind während der Sommerpause umgestaltet worden. Beide wollen damit im nationalen und internationalen Vergleich mithalten.

von
air

Die St. Galler Clubs «Ivy» und «Trischli» haben in der Sommerpause mehrere Neuerungen vorgenommen. (Video: air)

«Die Jungen gehen heute im Sommer nach Barcelona oder Ibiza und sehen das Neuste vom Neusten», sagt Rene Meier, Clubinhaber des «Ivy» in St. Gallen. Wenn man dann zurück nach St. Gallen komme und alles bleibe immer gleich, sei das langweilig. «Darum muss man immer mal wieder investieren, um den Besuchern etwas zurückzugeben und modern zu bleiben», so Meier.

Darum habe man sich entschieden, in der zweimonatigen Sommerpause mehrere Umgestaltungen im Club vorzunehmen. «Wir haben den DJ-Pult besser in den Raum integriert und am Ende der Treppe ein Podest gemacht», so Meier. Ausserdem wurde ein dritter Bartresen im hinteren Teil des Clubs vor dem Fumoir gebaut. «Damit wollte man den Besuchern eine weitere Fläche zum Verweilen bieten», sagt Meier.

Der grösste Teil sei bereit, eröffnet wurde bereits vergangenen Samstag. «Nun werden nur noch Kleinigkeiten angepasst sowie die Garderobe ausgebaut, weil besonders in der Wintersaison weitere Kapazität benötigt wird», so Meier. Komplett fertig sei man dann Ende August.

Nur zwei Wochen Zeit für Umbau

Neben dem Ivy hat auch das Trischli an der Brühlgasse umgebaut. «Unser Slogan für die Herbstsaison lautet ‹Alles bleibt neu›, das Grundkonzept bleibt gleich und trotzdem wurde einiges verändert», sagt Kostas Cholevas, Clubinhaber des Trischli. Nach acht Jahren ohne Umbau habe es einige Veränderungen gebraucht. «Die Lounges wurden vergrössert und der DJ-Pult besser in die Tanzfläche integriert», so Cholevas. Die Neuerungen habe man primär gemacht, um die treuen Kunden zu entlöhnen.

Bis am 31. Juli hatte das Trischli noch geöffnet, danach hatte man gerade einmal zwei Wochen Zeit für die Umgestaltung. «Es war stressig, aber wir sind gut im Zeitplan», sagt Cholevas. Am Freitag mache man den allerletzten Schliff. Chloevas versichert: «Pünktlich zum St. Gallerfest am Freitagabend um 23 Uhr sind wir wieder für unsere Gäste da.»

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