Konzeptwettbewerb: Ostschweizer Expo 2027 sucht Ideen
Aktualisiert

KonzeptwettbewerbOstschweizer Expo 2027 sucht Ideen

Ab heute läuft die öffentliche Ausschreibung des Konzeptwettbewerbs für die Expo 2027. Die drei Trägerkantone wollen damit geografische und infrastrukturelle
Eckpunkte festlegen.

von
taw
Der Kubus in Murten lockte zahlreiche Besucher an die Expo 02. Nun sind Ideen für die Ostschweizer Expo2027 gefragt.

Der Kubus in Murten lockte zahlreiche Besucher an die Expo 02. Nun sind Ideen für die Ostschweizer Expo2027 gefragt.

Die nächste Landesausstellung soll 2027 in der Ostschweiz stattfinden. Die drei Trägerkantone Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen und Thurgau treiben das Projekt voran und haben dazu erste Grundlagen erarbeitet, die im Dossier Masterplan zusammengefasst wurden.

In einem nächsten Schritt soll nun über einen international ausgeschriebenen Wettbewerb ein inhaltliches Grobkonzept der Landesausstellung gefunden werden. Das zweistufige Verfahren richtet sich an interdisziplinäre Teams, vor allem aus den Bereichen Architektur, Planung und Kultur.

Konkrete Vorschläge

Laut den Verantwortlichen werden konkrete Vorschläge zu den Stand- und Spielorten gesucht. Ebenfalls gefragt sind Vorschläge zu den Inhalten und der Atmosphäre der Landesausstellung sowie die Erschliessung und Logistik.

Zentral sind auch Ideen zum Aspekt der Nachhaltigkeit. Die Trägerkantone wünschen sich von der Expo2027

nicht nur ein Fest für die ganze Schweiz, sondern auch bleibende materielle und immateriell Werte.

Eingabefrist bis 12. September

Die Beiträge für die erste Wettbewerbsstufe müssen bis zum 12. September 2014 eingereicht werden. Bis Ende November 2014 wird die Jury die Teams bestimmen, die zur zweiten Wettbewerbsstufe zugelassen werden. Diese haben dann bis Ende Mai 2015 Zeit, ihre Eingaben weiter zu bearbeiten und zu vertiefen. Die Bekanntgabe des Siegerprojekts ist für Ende 2015 vorgesehen.

Die Jury des Konzeptwettbewerbs ist prominent besetzt. Angelus Eisinger, Direktor Regionalplanung Zürich und Umgebung, wird sie präsidieren. Uli Hellweg, Felix Lehner, Marcel Meili, Astrid Staufer und Ariane Widmer Pham vertreten darin die fachlichen Belange; Sachpreisrichter für die kantonale und nationale Politik sind Carmen Haag, Martin Klöti, Marianne Koller-Bohl, Christian Lohr, Jakob Freund und Claudia Friedl.

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