Ostschweizer Problemgemeinden
Aktualisiert

Ostschweizer Problemgemeinden

St.Margrethen, Rorschach und Kreuzlingen sind die Ostschweizer Brennpunkte, in denen Gewalt, Schulprobleme und hohe Soziallasten vorherrschen.

Eine Studie des Bundes hat Faktoren wie Ausländeranteil, Gebäudesanierungsbedarf und Wohnungsüberbelegung erhoben und daraus die Orte mit den grössten Integrationsproblemen eruiert. Die drei Ostschweizer Gemeinden erreichen in ihrer Kategorie auch national unrühmliche Spitzenplätze. Die Studie kritisiert zudem den Umgang der Behörden mit den Integrationsdefiziten: Da werde mit «Verharmlosung, Verdrängung und inhaltsloser Rhetorik reagiert». Ein Beispiel dafür ist der Rorschacher Stapi Thomas Müller, der die Resultate laut «SonntagsZeitung» für «gewaltig übertrieben» hält. Die Studie selber attestiert Rorschach grosse Probleme – und ein geringes Problembewusstsein.

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