«Fumano.com»: Ostschweizer soll rechtes Netzwerk betreiben

Aktualisiert

«Fumano.com»Ostschweizer soll rechtes Netzwerk betreiben

Ein Mann aus Hundwil AR wird beschuldigt, ein «Facebook für Neonazis» zu betreiben. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eröffnet.

von
bro
So harmlos präsentiert sich das Netzwerk, auf dem sich vornehmlich Rechtsradikale tummeln sollen.

So harmlos präsentiert sich das Netzwerk, auf dem sich vornehmlich Rechtsradikale tummeln sollen.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden hat ein Strafverfahren gegen einen Betreiber eines mutmasslichen Netzwerks für Rechtsradikale eröffnet. Laut der Zeitschrift «Beobachter» ist das soziale Netzwerk namens «Fumano.com» das «Facebook» für Neonazis.

Betreiber der Seite sei ein Schweizer aus Hundwil AR, schreibt der «Beobachter» in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Christian Bötschi, leitender Staatsanwalt von Appenzell Ausserrhoden, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, dass gegen den Mann ein Strafverfahren eröffnet worden ist.

Laut einem Artikel in der neusten Ausgabe des «Beobachters» tummeln sich im sozialen Netzwerk vor allem Deutsche. Viele von ihnen sollen sich damit brüsten, dass sie wegen rassistischer Inhalte auf Facebook gesperrt wurden. Die Inhalte auf Fumano.com seien meist nationalistisch, oft antisemitisch, rassistisch und EU-feindlich. Der Betreiber der Seite hatte gegenüber dem «Beobachter» angegeben, Fumano halte sich an die Gesetze. (bro/sda)

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