Eiskunstläufer: Ostschweizer tritt in Lambiels Fussstapfen
Aktualisiert

EiskunstläuferOstschweizer tritt in Lambiels Fussstapfen

Der 13-jährige Alain Schuler ist soeben Junioren-Schweizermeister im Eiskunstlaufen geworden. Doch das reicht ihm nicht: In 3 Jahren will er an die olympischen Spiele in Sotschi.

von
Pascal Brotzer
Der 13-jährige Alain Schuler in seinem Element.

Der 13-jährige Alain Schuler in seinem Element.

Der 13-jährige Alain Schuler aus Henau setzte sich letzte Woche an der Junioren-Schweizermeisterschaft in Biasca im Final gegen Teilnehmer durch, die teils zwei Jahre älter waren. «Dank diesem Erfolg werde ich nun in der Kategorie für 16-Jährige antreten», so die Eiskunstlauf-Hoffnung aus der Nähe von Uzwil.

Alain steht seit dem Alter von vier Jahren auf den Kufen. Neun Jahre später hat er hohe Ziele: «Ich möchte es an die Weltspitze schaffen.» Wie, ist ihm auch schon klar: «Ich will den Stil von Lambiel und die Sprünge von Pluschenko beherrschen.» Sein Trainer Daniel Fürer weiss genau, dass er dafür noch hart trainieren muss: «Jetzt arbeiten wir erst einmal an den Dreifach-Sprüngen. Die braucht er, um gegen die Älteren zu bestehen.» Doch damit hat der ehrgeizige 13-Jährige kein Problem: «Ich bin sehr selbstkritisch, deshalb trainiere ich jeden Tag ein- bis zweimal, um der Beste zu bleiben.» Als nächstes Highlight steht die Jugend-Olympiade 2012 auf dem Terminkalender. Doch Alain denkt schon weiter: «Mein Traum ist es, 2014 an den Olympischen Spielen in Sotschi teilzunehmen.»

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