Flumserberg SG - Ostschweizerin entwickelt Zwiebelsocken gegen Erkältungen
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Flumserberg SGOstschweizerin entwickelt Zwiebelsocken gegen Erkältungen

Marie Jane Eberle hat die Mo-Socks gegründet. Die Socken haben spezielle Netze für Zwiebelscheiben. Durch den Saft der Zwiebel soll das Immunsystem gestärkt und Erkältungssymptome bekämpft werden.

von
Michel Eggimann
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Die Zwiebelsocken sollen helfen, etwas für die eigene Gesundheit zu machen.

Die Zwiebelsocken sollen helfen, etwas für die eigene Gesundheit zu machen.

Mo-Socks
Gründerin Marie Jane Eberle erklärt: «Schneide dafür einfach eine Zwiebel in Scheiben und lege jede in eine der Taschen in der Innenseite der Socke. Den Rest erledigt nun der Saft der Zwiebel und du schläfst dich fit.»

Gründerin Marie Jane Eberle erklärt: «Schneide dafür einfach eine Zwiebel in Scheiben und lege jede in eine der Taschen in der Innenseite der Socke. Den Rest erledigt nun der Saft der Zwiebel und du schläfst dich fit.»

Mo-Socks
Die Socken sind mit Netzen ausgestattet, dass die Zwiebelscheiben direkt auf den Fussflächen sind und nicht gross verrutschen.

Die Socken sind mit Netzen ausgestattet, dass die Zwiebelscheiben direkt auf den Fussflächen sind und nicht gross verrutschen.

Mo-Socks

Darum gehts

  • Die 40-jährige Marie Jane Eberle hat Zwiebelsocken entwickelt.

  • Die Mo-Socks sollen sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

  • Entstanden sind die Socken durch persönliche Erfahrungen der Ostschweizerin.

  • Das Feedback sei positiv, leben könne sie aber von den Socken nicht.

Mit Zwiebelsocken Erkältungskrankheiten behandeln oder auf natürliche und einfache Weise das Immunsystem stärken. Das ist die Idee hinter den Mo-Socks. Gründerin Marie Jane Eberle erklärt: «Schneide dafür einfach eine Zwiebel in Scheiben und lege jede in eine der Taschen in der Innenseite der Socke. Den Rest erledigt nun der Saft der Zwiebel und du schläfst dich fit». Die Socken sind mit Netzen ausgestattet, dass die Zwiebelscheiben direkt auf den Fussflächen sind und nicht gross verrutschen.

Die Mo-Socks, was für MarieOnion-Socks steht, sind aus persönlichen Erfahrungen der Gründerin entstanden. Die 40-Jährige aus Flumserberg sagt, sie schlafe seit vielen Jahren bei ersten Anzeichen einer Erkältung mit Zwiebelscheiben an den Füssen und bekämpfe damit erfolgreich Erkältungssymptome. «Nach einer langen und erfolglosen Suche, um die Scheiben an meinem Füssen zu fixieren, fasste ich den Entschluss selbst passende Socken zu entwickeln», so Eberle. Die Idee dazu habe sie schon vor rund sieben Jahren gehabt, den Onlineshop gibt es aber erst seit Weihnachten letzten Jahres.

Heilmittel Zwiebel

Die Zwiebel ist ein traditionelles Hausmittel, das beispielsweise bei Halsschmerzen, Ohrenschmerzen oder Insektenstichen seit Jahrhunderten verwendet wird. Der Zwiebel wird eine entzündungshemmende, keimabtötende, antibakterielle und schmerzlindernde Wirkung nachgesagt. Der Saft der Zwiebel enthält Stoffe, die gegen krankheitserregende Keime wirken. Für die Erfahrungsmedizin ist die Wirkung des Zwiebelsafts erwiesen.

Aufklärungsarbeit geleistet

Ausschlaggebend für die Gründung der Mo-Socks sei auch Corona gewesen, meint die 40-Jährige. Ihrer Meinung nach sei es gerade jetzt umso wichtiger zum eigenen Körper zu schauen und das Immunsystem zu stärken. Am Samstag stellte sie ihr Produkt im Manor in Chur den Leuten vor. Dort habe sie viel Feedback erhalten. «Es war ein aufregender Tag für mich. Ich habe viele Gespräche geführt und vor allem viel Aufklärungsarbeit geleistet. Zudem läuft derzeit ein Wettbewerb, bei dem man mit einem Foto eine Sommernacht am Flumserberg gewinnen kann.»

Die Gründerin von Mo-Socks ist sich bewusst, dass ihr Produkt nicht für alle Leute geeignet ist. Gewisse Leute müsse man überzeugen, mit Socken an den Füssen zu schlafen. Andere haben den Zwiebelgeruch überhaupt nicht gerne. Dazu meint Eberle: «Beim Zwiebelschneiden riecht es natürlich. Wenn ich die Socken trage, rieche ich aber nichts mehr.» Ein Paar Socken kostet zwischen 15.95 und 17.95 Franken. Derzeit gibt es die Mo-Socks nur bis Grösse 42, das ändert sich aber bald. Ab Sommer, wenn die neue Bestellung eintrifft, sind auch Socken bis Grösse 45 verfügbar.

Auch wenn sie mit dem Feedback zufrieden sei und das Geschäft gut laufe, von Mo-Socks leben könne sie derzeit noch nicht, so Eberle. Ihr Standbein ist die Tätigkeit als Lehrerin. Ihre eigene Firma ist für die 40-Jährige eine Herzensangelegenheit.

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