Aktualisiert 19.08.2009 16:38

Grenzwert überschrittenOzon belastet Schweizer Luft

Die Hitze hat erneut in weiten Teilen der Schweiz zu einer hohen Belastung der Luft durch das gesundheitsschädigende Ozon geführt. Die Messwerte überschritten an 13 der 16 Nabel-Messstellen des Bundes den Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Das war der Internetseite des Bundesamts für Umwelt (BAFU) zu entnehmen. Die grösste Ozonbelastung wurde bis um 17.00 Uhr in Lugano mit einem maximalen Stundenmittel von 169 Mikrogramm gemessen. Lugano übertraf den Grenzwert am achten aufeinanderfolgenden Tag. An zweiter Stelle folgte am Mittwoch die Lägeren mit 166 Mikrogramm, gefolgt von Basel-Binningen und Dübendorf bei Zürich mit jeweils 165 Mikrogramm.

Hohe Ozonwerte gab es auch an den Stationen Zürich-Kaserne (163), Tänikon im Thurgau (163), Chaumont im Kanton Neuenburg (161), Payerne (158), Rigi-Seebodenalp (139), Magadino-Cadenazzo (136), Härkingen (136), Lausanne-Cesar-Roux (121) und am Flugplatz Sitten (120 Ikrogramm). Nur gerade auf dem Jungfraujoch, am See von Davos und am Bollwerk in Bern wurde der Grenzwert unterschritten. Seit vergangenem 19. Juli überschritten Lugano und Magadino-Cadenazzo den Grenzwert am häufigsten, nämlich 25 beziehungsweise 22 Mal.

Gemäss Luftreinhalteverordnung des Bundes dürfte der Grenzwert von 120 Mikrogramm nur einmal pro Jahr überschritten werden. Lugano hatte am 6. August mit 205 Mikrogramm auch den mit Abstand höchsten Ozon-Wert dieses Zeitraums verzeichnet. (dapd)

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