11.05.2017 10:53

Chêne-Pâquier VDPaar rettet junges Büsi aus Cheminée-Schacht

In einem Kamin in Chêne-Pâquier war ein Kätzchen gefangen. Nachdem die Hausbesitzer tagelang das Miauen mitanhören mussten, starteten sie eine Rettungsaktion.

von
apn/vro

Den Moment der Rettung hat das Paar in einem Video festgehalten.

Am Dienstag vergangener Woche hat es ein Waadtländer nicht mehr ausgehalten. Seit Tagen klangen schon Hilferufe eines Büsi aus dem Kaminschacht. «Das Miauen wurde von Tag zu Tag schwächer, aber wir hatten gehofft, dass die Mutter ihr Junges holen kommt», erzählt er. Bereits zuvor hatte er mit seiner Frau versucht, das junge Büsi von der obersten Öffnung des Schachts zu retten – vergeblich.

Ursprünglich wollte das Paar die Feuerwehr alarmieren, damit diese das Büsi aus seiner misslichen Lage befreit. Doch als ein Freund es darauf hinwies, dass es die Rechnung für den Einsatz selbst bezahlen müsse, verzichteten sie darauf. Der Betrag variiert zwischen 650 und 5000 Franken.

Nachbarin nahm das Büsi auf

Vergangene Woche machten die beiden schliesslich Nägel mit Köpfen und zerlegten die Cheminée-Wand kurzerhand selbst. So schafften sie es, das dehydrierte und unterkühlte Büsi zu befreien. «Es konnte nicht laufen. Wir haben es mit einer Wärmeflasche gewärmt und es mit Katzenmilch aus dem Schoppen gefüttert.»

Das Paar hat zwei Kinder, jedoch keine Haustiere. «Es ist aber schon die dritte Katze, die wir retten», so der Mann. Eine Nachbarin hat das aufgepäppelte Büsi schliesslich aufgenommen. Sie hat es Chim getauft – nach dem Ort, wo es gefangen war.

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Seit Tagen klangen schon ein Hilferufe eines Büsis aus dem Kamin-Schacht.

Seit Tagen klangen schon ein Hilferufe eines Büsis aus dem Kamin-Schacht.

«Das Miauen wurde von Tag zu Tag schwächer, aber wir hatten gehofft, dass die Mutter ihr Junges holen kommt», erzählt der Waadtländer.

«Das Miauen wurde von Tag zu Tag schwächer, aber wir hatten gehofft, dass die Mutter ihr Junges holen kommt», erzählt der Waadtländer.

zvg
Vergangene Woche machten die beiden aus Chêne-Pâquier schliesslich Nägel mit Köpfen und zerlegten die Cheminée-Wand kurzerhand selbst. So schafften sie es, das dehydrierte und unterkühlte Büsi zu befreien.

Vergangene Woche machten die beiden aus Chêne-Pâquier schliesslich Nägel mit Köpfen und zerlegten die Cheminée-Wand kurzerhand selbst. So schafften sie es, das dehydrierte und unterkühlte Büsi zu befreien.

zvg

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