Pädophilie: Madonna bricht letztes Tabu
Aktualisiert

Pädophilie: Madonna bricht letztes Tabu

Die Pop-Diva
wusste schon immer zu
provozieren. Mit ihrem
neuen Album «Hard
Candy» und dem Thema
Pädophilie setzt sie jetzt
noch einen drauf.

von
Christian Messikommer

Seit heute Morgen steht die neue Madonna-Single «4 Minutes» in den Regalen. Das mit Spannung erwartete Duett mit Justin Timberlake bietet einen Vorgeschmack auf Madonnas neues Studio-Album «Hard Candy». Der Titel des neuen Albums beinhaltet Zündstoff: «Hard Candy» (frei übersetzt: hartes Schleckzeug) ist Internet-Slang und steht für minderjährige Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren; kurz: für den Pädophilen-Traum.

Madonna liebt auch mit beinahe 50 Jahren die Provokation und hat ein sicheres Gespür für die Stellen, wo es weh tut: Schon 1984 schockierte sie mit «Like a Virgin» Elternverbände und Sittenwächter als Jungfrau und Hure, «Papa Don't Preach» löste die öffentliche Diskussion über Abtreibung aus, in «Like a Prayer» liess sie sich von einem schwarzen Jesus küssen. Sie brach alle Tabus, die es im Musikbusiness zu brechen gab.

Die Reaktionen blieben nicht aus: Pepsi kündigte ihr den Werbevertrag, Kardinäle drohten, sie zu exkommunizieren, konservative Medien wollten sie boykottieren. Das hielt die Diva aber nicht davon ab, genau so weiterzumachen – und der Erfolg gab ihr Recht. Mit der Wahl ihres Albumtitels setzt sie nun zur letzten Provokation an. Die Reaktionen dürften auch in diesem Fall nicht lange auf sich warten lassen.

Deine Meinung