Aktualisiert 29.04.2008 21:12

Paintball: Statt im Wald nun mit Dach überm Kopf

Weil das Hobby im Wald nicht mehr erlaubt ist, hat sich ein Paintball-Verein eine eigene Halle gebaut.

schied das Solothurner Kantonsgericht, dass Paintball spielen im Wald generell verboten ist – Werner Kirchhoff und sein Team Synta-paint mussten eine neue Bleibe suchen. Zuvor hatten sie sich auf einem privaten Waldstück in Wisen SO duelliert. Im Grellinger Industriegebiet Büttenen fand der Verein eine Halle ganz nach seinen Wünschen. In die Infrastruktur wurde ein sechsstelliger Betrag investiert. «Unsere Anlage umfasst über 3000 Quadratmeter und ist beheizt», schwärmt Kirchhoff. Styroporplatten und echter Fifa-Kunstrasen sorgen dafür, dass sich die Spieler mit vollem Einsatz hinschmeissen können. Am Samstag wird die Halle, die zu den professionellsten der Schweiz gehört, eröffnet.

Die Spieler können sich auf zwei Feldern austoben. Kirchhoff: «Wir haben einen Adventure-Bereich und einen für die Turnierspieler.» Auf diesem kann auch Reball gespielt werden, bei dem man statt der Farbmunition wiederverwendbare Geschosse aus Gummi benutzt. Ebenfalls zur Halle gehören eine Bar, ein Shop und eine Werkstatt. Für Kirchhoff ist wichtig, dass das Ganze seriös aufgezogen ist: «Sicherheit hat bei uns absolute Priorität. Freizeit-Rambos sind hier fehl am Platz.»

hys

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