Paketbombe gegen italienische Justiz
Aktualisiert

Paketbombe gegen italienische Justiz

Eine Paketbombe ist in der Nacht auf Montag vor dem Justizpalast der Stadt Viterbo nördlich von Rom explodiert.

Nach Angaben der Behörden gingen nur Schaufenster von Geschäften in der Nähe zu Bruch.

In der Nähe des Orts des Attentats wurde ein Flugblatt gefunden, in dem sich eine Anarchistengruppe zum Anschlag bekannte, wie es weiter hiess. In den vergangenen Wochen hatten mutmassliche Anarchistengruppen mehrere Briefbomben an EU-Behörden und an Europapolitiker geschickt. Verletzt wurde dabei niemand.

Die ersten Briefbomben hatten dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, und EU-Kommissionspräsident Romano Prodi gegolten.

(sda)

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