Pakistan: Armee tötet bis zu 20 Islamisten
Aktualisiert

Pakistan: Armee tötet bis zu 20 Islamisten

Pakistanische Truppen haben im unruhigen Grenzgebiet zu Afghanistan mehrere mutmassliche Extremisten getötet. Nach Angaben der Armee wurden bei einem Angriff zwischen 15 und 20 Moslem-Extremisten getötet.

Die Sicherheitskräfte griffen ein Ausbildungslager von Extremisten im Gebiet von Nord-Wasiristan an, wie Militärsprecher Generalmajor Shaukat Sultan erklärte. Beim Angriff vor Sonnenaufgang seien Artillerie und Helikoptern zum Einsatz gekommen.

Rund 70 Prozent des Geländes nahe dem Ort Dattakhel seien zerstört worden. Die Sicherheitskräfte gingen davon aus, dass sich zum Angriffszeitpunkt 15 bis 20 Extremisten im Versteck aufhielten- sowohl Ausländer als auch Pakistani.

An der Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan im halbautonomen Stammesgebiet Nord-Wasiristan kommt es immer wieder zu Gefechten: Die pakistanische Armee geht dort gegen Extremisten vor, die aus dem Nachbarland geflohen sind, nachdem US-geführte Truppen Ende 2001 die Taliban-Regierung in Kabul gestürzt hatten.

Die Region gilt unter anderem als Unterschlupf für Anhänger des radikal-islamischen Terrornetzes El Kaida. Allein seit Mitte vergangenen Jahres wurden in Nord-Waziristan über 300 Extremisten getötet.

(sda)

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