Palästinenser bekriegen sich selber: 18 Verletzte
Aktualisiert

Palästinenser bekriegen sich selber: 18 Verletzte

Bei den innerpalästinensischen Kämpfen im Gazastreifen sind am Sonntag mindestens 18 Menschen verletzt worden. Sowohl Aktivisten der El-Aksa-Brigaden als auch Zivilisten seien verletzt worden, teilten örtliche Spitäler mit.

Drei Menschen seien durch Schüsse schwer verletzt worden. Demnach hatten El-Aksa-Aktivisten mit etwa 150 weiteren Palästinensern versucht, das Quartier des Sicherheitsdiensts zu stürmen, zu dessen Chef Palästinenserpräsident Jassir Arafat seinen Neffen Mussa ernannt hatte.

Zuvor hatten in Gaza rund 3000 Menschen gegen die Ernennung protestiert. Sie warfen Mussa Arafat Korruption vor. Danach kam es zu Zusammenstössen militanter Palästinenser mit Beamten des Allgemeinen Sicherheitsdiensts.

Die El-Aksa-Brigaden sind ein bewaffneter Arm von Arafats Fatah-Organisation. Sie setzen sich aus dutzenden militanten Gruppen im Westjordanland und im Gazastreifen zusammen und sind relativ autonom. (sda)

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