Aktualisiert 14.07.2009 17:20

KlimaplänePalin greift Obama an

Mit scharfen Attacken gegen die Klimapläne von US-Präsident Barack Obama hat sich die frühere republikanische Kandidatin für die US-Vizepräsidentschaft, Sarah Palin, auf der politischen Bühne zurückgemeldet. Obamas Vorhaben sei eine «unglaubliche Gefahr» für die US-Wirtschaft.

Der Plan «untergrabe» den Wiederaufbau der Wirtschaft und füge ihr langfristig Schäden zu, schrieb Palin, die Anfang Juli überraschend den Rücktritt als Gouverneurin von Alaska angekündigt hatte, am Dienstag in der Tageszeitung «Washington Post».

«Wir müssen in eine neue Richtung vorstossen», schrieb die 45- Jährige und nannte unter anderem eine intensivere Erdölförderung und einen stärkeren Rückgriff auf heimische Energieressourcen. Wirtschaftswachstum und Energieunabhängigkeit seien möglich, «wenn wir verantwortungsvoll die Rohstoffe nutzen, die Gott uns im amerikanischen Boden geschenkt hat».

Obamas Klimaplan, der bereits im Repräsentantenhaus angenommen wurde und nun noch vom Senat verabschiedet werden muss, zielt auf eine Verminderung des CO2-Ausstosses. Gleichzeitig sollen neue Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien geschaffen und die Abhängigkeit von Energie-Importen vermindert werden.

Der Republikanerin Palin, die an der Seite von John McCain den Einzug ins Weisse Haus verpasste, werden grosse politische Ambitionen nachgesagt. Sie gilt als mögliche Kandidatin für das Präsidentenamt bei den Wahlen 2012.

(sda)

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