Ex-Präsidentschafts-Kandidatin: Palin zahlt 7000 Dollar Reisekosten zurück
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Ex-Präsidentschafts-KandidatinPalin zahlt 7000 Dollar Reisekosten zurück

Die frühere republikanische US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin zahlt dem Staat Alaska fast 7.000 Dollar Reisekosten ihrer Kinder zurück.

Der Anwalt der Gouverneurin von Alaska sagte am Dienstag, das Geld sei innerhalb von 120 Tagen fällig. Dies sehe eine Einigung mit dem Sonderermittler vor, den die Personalaufsichtsbehörde von Alaska nach einer Beschwerde gegen Palin eingesetzt habe. Der genaue Betrag werde von der Behörde festgelegt, er schätze ihn auf rund 6.800 Dollar, sagte Anwalt Thomas Van Flein.

Überprüft wurden laut Van Flein 72 Reisen der Gouverneursfamilie. Bei neun von ihnen sei der offizielle Anlass als zweifelhaft eingestuft worden. Gesetzlich ist es nicht untersagt, dass Angehörige die Gouverneurin begleiten, und die Behörde stellte auch kein Fehlverhalten Palins fest. Ermittler Timothy Petumenos interpretierte das Ethikgesetz des Staats aber dahingehend, dass der Steuerzahler die Reise nur zahlen muss, wenn die Familie in einer wichtigen staatlichen Angelegenheit unterwegs ist. Einige der von der Beschwerde erfassten Reisen hätten dieses Kriterium nicht erfüllt, sagte Petumenos.

Palin erklärte, sie sei zufrieden, dass ihr kein Fehler zugeschrieben worden sei. Sie habe sich bereit erklärt, eine Klarstellung der Regeln zu unterstützen, damit ein derartiger Streit in der Zukunft vermieden werde. (dapd)

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