Aktualisiert 23.01.2008 23:05

Pallas: «Das Karriereende ist durchaus denkbar»

Bis Sommer 2007
war David Pallas (27)
noch bei Bochum in der
Bundesliga. Jetzt geht er
aufs Arbeitsamt und hält
sich beim FC Wil fit.

David Pallas, wie geht es Ihnen?

David Pallas: Den Umständen entsprechend gut. Ich erlebe die schwierigste Zeit meiner Laufbahn und gehe derzeit aufs Arbeitsamt. Denn ich habe eine Familie mit meinem Sohn Nahuel zu ernähren.

Am 31. Januar ist schon Transferschluss.

Bis dahin hoffe ich auf Angebote. Vielleicht verletzt sich irgendwo ein rechter Aussenverteidiger und ich werde gebraucht. Sollte ich indes keinen Klub finden, ist auch das Karriereende durchaus denkbar.

2005 qualifizierten Sie sich mit Thun für die Champions League, wechselten dann zum VfL Bochum, absolvierten dort nach dem Aufstieg aber nur acht Bundesligaspiele. War dieser Transfer der entscheidende Fehler?

Nein, den Wechsel bereue ich nicht. Der Fehler passierte im Sommer 2007, als Anfragen aus Spanien zu keinem Abschluss führten.

Nun trainieren Sie bei Wil.

Ich bin Trainer Uli Forte dankbar, dass ich mich hier fit halten darf. Letztes Jahr trainierte ich auch bei Aarau und Wohlen mit. Ich muss bereit sein, wenn mich ein Klub will. Nach einem halben Jahr ohne Spielpraxis ist es allerdings schwierig, den Anschluss zu halten. Aber ich gebe nicht auf. Ich bin ein Kämpfertyp und offen für alles.

Peter Berger

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