Von Erdbeben erschüttert: Panik im Washington Monument
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Von Erdbeben erschüttertPanik im Washington Monument

Bröckelnde Wände und panische Besucher: Rund einen Monat nach den Erdbeben in den USA wurden Aufnahmen veröffentlicht, die dramatische Sekunden in Washingtons Denkmal zeigen.

von
dga

<i>(Quelle: AP Television)</i>

Dutzende Besucher tummeln sich nichtsahnend im Eingangsbereich des Wahrzeichens Washingtons. Plötzlich beginnt die Erde zu zittern. Gesteinsbrocken stürzen auf die Besucher herab. Einige flüchten über eine Treppe in den unteren Bereich des Denkmals, andere nach draussen.

Dies zeigen jüngst veröffentlichte Aufnahme einer Überwachungskamera. Sie fing den Moment ein, in dem das Erdbeben, das vor rund einem Monat weite Teile der USA erschütterte, die rege besuchte Touristenattraktion erreichte. Verletzt wurde niemand.

Bis auf weiteres geschlossen

Der über 169 Meter hohe Obelisk aus Marmor in der US-Hauptstadt Washington D.C. bleibe für Besucher bis auf Weiteres geschlossen, teilte der National Park Service am Montag mit. Bauingenieure hatten im Innern des Denkmals zahlreiche Risse in den Wänden vorgefunden.

Stellenweise bröckelten noch Gesteinsbrocken ab. Das Beben beschädigte zudem einen Lift im Innern der Touristenattraktion. Dieser konnte mittlerweile wieder repariert werden und sei wieder funktionstüchtig.

Der Park Service wolle die Sicherheit der Besucher gewährleisten, bevor das Denkmal wieder eröffnet werde. Am Dienstag untersuchen Spezialisten das Washington Monument auf Schäden an den Aussenwänden.

(dga/dapd)

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