Aktualisiert 07.01.2008 10:42

Panik nach Erdbeben in Indonesien

Ein stärkeres Erdbeben hat am Montag die indonesische Provinz Papua erschüttert. Die Gefahr eines Tsunamis besteht nicht. Trotzdem flohen Bewohner der Küstendörfer aus Angst vor einer Flutwelle ins Landesinnere.

Das Erdbeben mit der Stärke 6,2 auf der Richterskala war am stärksten rund acht Kilometer nordwestlich der Stadt Manokwari zu spüren. Dies berichtete der örtliche Radiosender ElShinta am Montag. Zahlreiche Menschen verliessen in Panik ihre Häuser. Nach Angaben der Polizei fingen einige Häuser an zu brennen.

Die Gefahr eines Tsunamis bestand nicht, wie die Behörden mitteilten. Das Beben, das sich kurz nach 12 Uhr Mittag (Ortszeit) ereignete, hatte die vorläufige Stärke von 6,2. Berichte über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht.

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