Aktualisiert 21.03.2006 10:20

Panik wegen Erdbeben: Vier Tote

Bei einem schweren Erdbeben sind am Montagabend im Norden Algeriens mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Über 30 Häuser stürzten ein, und es brach Panik aus.

Mindestens 53 weitere Menschen erlitten Verletzungen, wie die Behörden mitteilten.

Die Opfer stammten aus dem rund 320 Kilometer östlich von Algier gelegenen Ort Laalam in der Region Kherrata. Nach Angaben des algerischen geopysischen Instituts erschütterten die Erdstösse gegen 20.44 Uhr die Region um die gleichnamige Stadt Kherrata mit einer Stärke von 5,8. Bei Kherrata wurde auch das Epizentrum lokalisiert.

Die Erschütterungen waren in einem Umkreis von rund hundert Kilometern und damit auch in den Nachbarregionen Jijel und Setif zu spüren.

Der Norden Algeriens wird häufig von Erdbeben erschüttert. Das Gebiet ist gefährdet, weil dort die Eurasische und die Afrikanische Platte aufeinander stossen. Bei einem schweren Beben im Mai 2003 starben in der Region der Hauptstadt Algier rund 2300 Menschen, mehr als 10 000 wurden verletzt. (sda)

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