Aktualisiert 09.02.2008 23:51

Pannenserie bei Bergbahnen bricht nicht ab

Erneute Panne bei einer Bergbahn im Berner Oberland: Die Gondelbahn von Gstaad auf die Wispile blieb wegen eines Defekts stehen. 60 Personen mussten per Helikopter ins Tal geflogen werden.

Die Leute, die sich am Freitagnachmittag in den Gondeln befanden, konnten per Hilfsantrieb ins Tal gezogen werden. Schwieriger wurde es für jene, die sich ohne Ski oder Schlitten auf dem Berg befanden. Diese rund 60 Leute mussten per Helikopter ins Tal geholt werden, wie Reichenbach zu einem Bericht der «Berner Zeitung» sagte.

Das defekte Teil, das den Antrieb ausser Gefecht gesetzt hatte, konnte in der Nacht ausgewechselt werden, wie Betriebsleiter Walter Reichenbach am Samstagmorgen erklärte. Gefahr haben für die betroffenen Passagiere zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Pannenserie im Berner Oberland

Es handelt sich um die vierte Panne einer Bergbahn im Berner Oberland in diesem Winter. Die schwersten Folgen hatte jene vom 3. Januar bei der Sesselbahn Fallboden auf der Kleinen Scheidegg, wo ein deutscher Tourist starb und drei Passagiere verletzt wurden. Wegen starken Föhns war das Tragseil aus der Rolle gesprungen.

Bereits im November mussten auf dem Oberjoch ob Grindelwald 151 Personen evakuiert werden, weil die Sesselbahn wegen eines Defekts stehen blieb. Im Saanenland trug sich am 3. Februar ein weiterer Vorfall zu, als bei der Sesselbahn Chaltebrunne das Seil aus der Rolle sprang. Verletzt wurde niemand, weil die Seilfänger das Seil auffingen. (sda)

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