Pannenserie bremste SBB
Aktualisiert

Pannenserie bremste SBB

95% der SBB-Züge kamen 2003 mit weniger als 5 Minuten Verspätung an. Damit haben die SBB ihre Ziele zwar erreicht – negativ auf die Pünktlichkeit wirkte sich aber die Pannenserie im Herbst aus.

«Die Häufung von Störungen in den Monaten Oktober und November haben die Kunden massiv gespürt», bedauerte gestern SBB-Sprecher Roland Binz. So kamen in diesen beiden Monaten nur 94% der SBB-Züge mit weniger als 5 Minuten Verspätung an. Das

folgenschwerste Ereignis war das Zugsunglück von Zürich Oerlikon am 24. Oktober, bei dem eine Frau getötet und 61 Personen verletzt wurden.

Ein noch schlechteres Resultat wurde im Februar verzeichnet (93%), als Schnee und Kälte die Pünktlichkeit negativ beeinflussten.

Trotz allem haben die SBB ihre Ziele aber erreicht: Wie in den Vorjahren trafen 2003 insgesamt 95% der Züge mit weniger als fünf Minunten Verspätung am Zielort ein; 81% waren ganz pünktlich.

Erstmals wurde die Pünktlichkeit auch während der Stosszeiten ausgewertet. 94,5% der Rush-Hour-Züge verkehrten mit weniger als fünf Minuten Verspätung, 76% waren ganz pünktlich.

(csr)

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