Irre Gamescom: Panzer, Zocker und eine Horde Zombies

Aktualisiert

Irre GamescomPanzer, Zocker und eine Horde Zombies

Untote Schulmädchen, verkleidete Gamer und die Armee, die Werbung in eigener Sache macht: An der Spielemesse Gamescom ist wieder einmal der Teufel los.

von
Jan Graber
Köln

Wir - Gameredaktor und Videojournalist von 20 Minuten Online - sind an der Gamescom in Köln. Die besucherstärkste Gamemesse der Welt sprengt dieses Jahr alle Dimensionen: Gegen 300 000 Gamer fallen während fünf Tagen in der Stadt am Rhein ein.

Wenn es ums Anpreisen der neusten Blockbusterspiele geht, kennen die Hersteller kaum Grenzen: Festungen gleichende Messe-Stände laden das Publikum zum Anspielen der neusten Kracher ein. Daneben sorgen verkleidete oder äusserst knapp betuchte Darstellerinnen für zusätzliche (An)Reize. Auf riesigen Leinwänden tobt der Krieg, darunter werben teure Luxuskarossen für das neuste Rennspiel.

Absurditäten à gogo

Wer sich durch die Gamermassen in den gewaltigen Hallen der Gamescom kämpft, stösst im Nu auf Sujets, die den Besucher ins Staunen bringen und verwundern sollen. Alles mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit zu wecken: Seien es überdimenionierte Spielfiguren, gepanzerte Fahrzeuge, die, nein, nicht ein Kriegsspiel, sondern das echte Militär bewerben, oder Cosplayer, die mit aufwändig genähten Kostümen ihr Fantum beweisen.

Die Gamescom ist voller Absurditäten und Augenfälligkeiten. Da es sich um eine Messe handelt, die nicht nur dem Fachpublikum, sondern auch echten Gamefans offensteht, ist das Angebot besonders gross. Hier in Köln kämpfen nicht nur die grossen Publisher darum, in der Flut der angepriesenen Games und Spielgeräte wahrgenommen zu werden, sondern auch alle, die sich in der Aufmerksamkeit der zahllosen Besucher baden.

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Wo stecken die Booth Babes?

Die Gamescom wird ihrem Ruf als Spielmesse buchstäblich gerecht: Nirgendwo sonst wird ein gleichermassen spielerischer Umgang mit Symbolen, Bildern und Attraktionen gepflegt. Was uns zu den wichtigsten nebensächlichen Objekten der Begierde bringt, den Booth Babes. Von diesen haben wir bisher nur wenige erblickt. Was die Frage aufwirft, ob die Publisher über Nacht zu Chorknaben geworden sind? Egal, erst einmal zeigen wir Ihnen in der Diashow den verspielten Irrsinn der schrägsten und grössten Gamemesse - für alle, die dieses Jahr nicht nach Köln reisen.

Gamescom: Horror oder Eldorado? Das sagen die Messebesucher.

Weitere Impressionen von der Gamescom zeigt das Schweizer Game-Portal GAMES.ch.

Direkt von der Gamescom

20 Minuten Online ist vor Ort: Vom 15. bis 17. August berichten wir regelmässig über die Mutter aller Gamemessen. Mit News, Hintergrundberichten und visuellen Eindrücken direkt aus den Hallen der Gamescom 2012 in Köln.

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