Tennis: Papa Djokovic wird nicht Verbandspräsident
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TennisPapa Djokovic wird nicht Verbandspräsident

Der Vater von Novak Djokovic ist beim Versuch, neuer Präsident des serbischen Tennisverbandes zu werden, chancenlos geblieben.

Djokovics Vater erlitt in der Kampfwahl gegen Slobodan Zivojinovic eine herbe Abfuhr. Mit 502 von 690 Stimmen wählten die Abgeordneten den bisherigen Amtsinhaber. Zivojinovic, der Wimbledon-Halbfinalist von 1985, darf damit eine dritte Amtsperiode antreten. Srdjan Djokovic und seine Mitstreiter wollten mit einem Boykott die Wiederwahl verhindern.

Djokovic senior war nach dem Triumph Serbiens im Davis-Cup-Final gegen Frankreich im letzten Dezember verbal in die Offensive gegangen. «Serbien ist Weltmeister, obwohl Zivojinovic und andere Leute seit Jahren diese Equipe bilden. Es gibt keinen Grund, ihnen dafür zu danken», ereiferte er sich. «Ihr habt nichts zu den jüngsten Erfolgen des serbischen Tennis beigetragen. Ihr schert euch nicht um die harte Arbeit, die unsere Kinder erledigen mussten, um ans Ziel zu kommen, oder um die Opfer, die ihre Eltern dafür erbringen mussten.» (si)

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