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Papst feiert Pfingsten

Rom Papst Benedikt XVI. hat auf dem Petersplatz in Rom in seiner Pfingstmesse die Gläubigen vor egoistischem Handeln gewarnt. Stolz und Egoismus führten immer zu Spaltungen

Er warnte vor Mauern der Gleichgültigkeit, des Hasses und der Gewalt. Gleichzeitig erinnerte das Oberhaupt der römisch- katholischen Kriche an die Tradition und Bedeutung des Pfingstfestes.

Der heilige Geist ermögliche es, die Sprachen aller zu verstehen. Er stelle eine Brücke authentischer Kommunikation zwischen dem Himmel und der Erde her, sagte der Papst.

Grosstreffen auf dem Petersplatz

Das Wort Pfingsten geht auf das griechische Pentekoste zurück, zu Deutsch: der 50., und bezeichnet den fünfzigsten Tag nach Ostern. Nach biblischer Überlieferung haben an Pfingsten die Apostel den Heiligen Geist empfangen.

Laut Apostelgeschichte wurden die Jünger dabei von der Fähigkeit erfüllt, in allen Sprachen zu predigen und alle Sprachen zu verstehen.

Am Samstag hatte der Papst mehr als 400 000 Anhänger der so genannten «neuen geistlichen Bewegungen» auf dem Petersplatz empfangen. Es war eines der grössten Treffen von Gläubigen seit dem Tod von Papst Johannes Paul II. im April 2005. An dem Anlass nahmen auch rund 300 Anhänger religiöser Bewegungen aus der Schweiz teil.

(sda)

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