«Falsche Gottheit»: Papst gegen «terroristische Ideologien»
Aktualisiert

«Falsche Gottheit»Papst gegen «terroristische Ideologien»

Zu Beginn einer zweiwöchigen Bischofssynode in Rom hat Papst Benedikt XVI. «terroristische Ideologien» verurteilt, die Gewalt im Namen Gottes predigen.

Der Papst sagte bei der Eröffnung der ersten Arbeitssitzung am Montag, dass solche Weltanschauungen eine «falsche Gottheit» seien, die als solche blossgestellt werden müssten.

Zu dem bis zum 24. Oktober dauernden Treffen sind 185 Teilnehmer nach Rom gekommen, darunter neun Patriarchen alter Ausprägungen des Chistentums sowie ein Rabbiner und zwei muslimische Geistliche, die auch vor der Synode reden sollen. Der Hintergrund für die Tagung ist die schwierige Lage der Christen im Nahen Osten.

Krieg und Gewalt im Irak sowie im Heiligen Land haben zu einem Exodus Zehntausender Christen aus der Region geführt, auch die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen liessen viele Gläubige ihre Heimat verlassen. Nur durch die Einwanderung von Katholiken aus Afrika und Asien bleibt die Zahl der Christen im Nahen Osten einigermassen stabil. (sda)

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