Papst kritisiert homosexuelle Partnerschaften
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Papst kritisiert homosexuelle Partnerschaften

Gleichgeschlechtliche Beziehungen seien «Pseudo-Ehen» und Ausdruck einer anarchistischen Freiheit, sagte Papst Benedikt XVI. auf einer Konferenz über die Rolle der Familie in Rom.

Bei der Ehe zwischen Mann und Frau handele es sich nicht lediglich um eine «zwanglose soziologische Einrichtung», sondern eine Institution, die tief im menschlichen Wesen verwurzelt sei, betonte der Papst. Als damaliger Präfekt der Glaubenskongregation hatte sich Ratzinger 2003 vehement gegen homosexuelle Verbindungen und ihre rechtliche Anerkennung eingesetzt.

Benedikt bekräftigte ausserdem die Ablehnung von Abtreibung. Kinder seien die Frucht einer Ehe und spiegelten die Liebe Gottes wider. Mann und Frau sollten ihre Beziehung nicht «dem Geschenk des Lebens» verschliessen, forderte der Papst. (dapd)

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