Aktualisiert

GelenkbruchPapst lernt mit Gips umzugehen

Papst Benedikt XVI. erholt sich nach seiner Handoperation im Sommerdomizil in den italienischen Alpen. Der Papst habe eine ruhige Nacht verbracht und lerne, mit dem Gips an der rechten Hand umzugehen.

Trotz des Gelenkbruchs werde das Oberhaupt der katholischen Kirche an seinem Programm festhalten, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi am Samstag. Dieses sieht während des rund zweiwöchigen Aufenthalts in den Alpen auch öffentliche Termine vor, darunter das Angelus-Gebet in Romano Canavese am Sonntag.

Benedikt XVI. muss den Gips rund einen Monat lang tragen. Am schwersten falle dem Papst, dass er daher nicht - wie für den Aufenthalt geplant - mit der Hand schreiben könne, sagte Lombardi. Auch aufs Klavierspielen muss der Liebhaber klassischer Musik vorerst verzichten.

Der Papst brach sich das Handgelenk bei einem Sturz in seinem Feriendomizil in Les Combes und musste sich am Freitag einer 20-minütigen Operation im Krankenhaus von Aosta unterziehen. Der 82-Jährige will bis zum 29. Juli in den Alpen bleiben. (dapd)

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